Kinder in Talitha Kumi, Foto: Berliner Missionswerk

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iThemba Labantu: Otto Kohlstock bittet um Hilfe

Das diakonische Zentrum iThemba Labantu liegt in Philippi, einem der ärmsten Townships von Kapstadt. Hier prägen Armut und Hunger, Aids und Gewalt das tägliche Leben. 80 Prozent der Menschen sind arbeitslos, 35 Prozent HIV-infiziert. Die Folge sind tiefe Frustration und eine enorm hohe Kriminalitätsrate. Mittendrin aber schenkt iThemba Labantu den Menschen neue Hoffnung! Doch nun liegen dunkle Schatten über dem Zentrum: Die Kosten für Energie, Wasser, Baumaterialien und Nahrungsmittel haben sich extrem erhöht. „Ich weiß nicht, wie ich bis zum Jahresende die Rechnungen bezahlen soll“, sagt Otto Kohlstock, „bitte unterstützen Sie unser Zentrum!"

Aus einem Brief Otto Kohlstocks vom 20. August 2018

„Unser Zentrum war während der Schulferien von früh bis spät ein Ort der vielfältigsten Aktivitäten für 150 Kinder, die sich für dieses Programm angemeldet hatten. Am beliebtesten sind Theaterspielen, Tanzen, Singen Trommeln und natürlich Sport. Aber auch Ausflüge standen auf der Tagesordnung, z.B. zum Holocaust Museum mit Synagogenbesichtigung, zu verschiedenen anderen Museen und in die Natur. Wie in den letzten sieben Jahren hatten wir wieder für die ganze Zeit ein Team aus New York vom Internationalen Theater-Projekt bei uns, welches auf ganz professionelle Weise ein Theaterstück mit den Jugendlichen erarbeitet, geprobt und dann uraufgeführt hat. Dieses Mal war das Thema Toleranz, und wie in den vergangenen Jahren dröhnte die Kirche von dem den jungen Schauspielern gespendeten Applaus der vielen Zuschauer.

Schwierig ist es, gutes Personal für die Schule zu finden. Viele Interessierte nehmen wieder Abstand, weil sie sich nicht der Gefahr aussetzen wollten, in der wir täglich arbeiten. Wir befinden uns in einer sogenannten Roten Zone, in der höchste Gefahrenstufe herrscht: Krankenwagen und Auslieferungsfahrzeuge fahren nur in Begleitung von Polizei oder Sicherheitsfirmen hierher, was dennoch nicht verhindern konnte, dass direkt vor unserem Eingang zwei Sicherheitsbeamte bei einem Überfall durch Schüsse schwer verletzt wurden. DHL etwa kommt nur schwer bewaffnet mit Schusswesten und in Autos ohne Firmenbeschriftung in die Roten Zonen.

In einer Predigt berichtete unsere Mitarbeiterin berichtete Babalwa verzweifelt aus ihrem Wohngebiet, keine drei Kilometer von uns entfernt: „Gestern wurden drei Menschen bei Überfällen erschossen. Schusswechsel vom Abend bis zum frühen Morgen. Alle Menschen lagen aus Angst auf dem Boden ihrer Hütte. Die Polizei konnte nicht kommen, weil es zwischen den Hütten keine Straßen gibt. Krankenwagen kamen auch nicht. Verletzte und Tote können meist erst am nächsten Tag geborgen werden. Zu Fuß traut sich Polizei nicht in das Gebiet.” Dies ist nur ein Beispiel für die Situation im Township Philippi.

Und die armen Kinder erleben diese schreckliche Gewalt, als ob es das normalste auf der Welt sei. Ich wünschte mir so sehr, dass sie wie die Kinder in Deutschland in Ruhe und Frieden leben, spielen und lernen könnten, ohne schon im jungen Alter mit Gefahren und Tod konfrontiert zu werden!

Immerhin: Unser Zentrum ist eine Oase für die 400 Kinder, in der sie Frieden und Ruhe finden, in der sie abschalten und die Welt da draußen vergessen können; in der sie Kinder sein und wie Kinder spielen, toben und lernen können

Bitte helfen Sie mit, dass das so bleibt!“, so Pfarrer Otto Kohlstock.

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