Kinder in Talitha Kumi, Foto: Berliner Missionswerk

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Gedenken: Über alle Grenzen hinweg

Im Rahmen einer mehrtägigen Studienfahrt nach Polen, die vom Oekumenischen Europa-Centrum  Frankfurt/Oder angeboten wurde, stand ein Besuch in der Gedenkstätte für die polnischen Opfer des NS-Terrors an, im ehemaligen "Fort VII" in Posen/Poznan. „Die deutschen Gäste waren tief bewegt“, so Pfarrer Dr. Justus Werdin, Referent für Osteuropa im Berliner Missionswerk, der die Gruppe begleitete. Zum Aufgabenbereich Dr. Werdins gehört die grenzüberschreitende Ökumene, so dass er neben seinem Arbeitsplatz in Berlin einen zweiten in Frankfurt/Oder hat.

Die TeilnehmerInnen der Begegnungsreise  waren aufgebrochen, um ihr Wissen zur polnischen Geschichte zu bereichern; um Orte aufzusuchen, die für die EinwohnerInnen Polens von großer Bedeutung sind. So wird im Nachbarland der 100. Jahrestag der Wiedererlangung der polnischen Unabhängigkeit groß begangen. Auf Bitten der rund 30 Gäste aus Deutschland – die meisten von ihnen Lutheraner – endete der Besuch der Gedenkstätte Fort VII mit einem ökumenischen Gebet vor der „Todeswand", um der polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs zu gedenken.
 
Durch die Gedenkstätte geführt wurden die Gäste von einem polnischen Steyler-Missionar, der gemeinsam mit zwei deutschen Pastoren und dem Vikar der evangelisch-augsburgischen Gemeinde die ökumenische Begegnung leitete.

Dr. Werdin: „Die gemeinsame Hinwendung zu Gott hat unterstrichen, dass die Geschichte, sei sie auch noch so schmerzhaft, verbinden kann, wenn sie sich auf die Wahrheit gründet. Und ein Gebet, unabhängig davon, ob es sich aus der Vergangenheit oder aus der Gegenwart speist, ist stets auf die Zukunft gerichtet.“ Die deutschen Gäste verließen die Gedenkstätte erschüttert, aber doch mit der Gewissheit, dass sie von diesem Ort eine positive Botschaft mitnehmen.  

Gedenken im "Fort VII": Hier wurden während des...

Gedenken im "Fort VII": Hier wurden während des Zweiten Weltkrieges von der SS und der Gestapo Tausende Polen ermordet.

 

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