Kinder in Talitha Kumi, Foto: Berliner Missionswerk

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Vernissage: Die Schönheit der Buchstaben

In der Kreuzberger Thomaskirche verfolgen 250 Besucher fasziniert, wie Shahid Alam arabische Buchstaben auf weißes Papier zeichnet. Einen Satz des islamischen Mystikers Rumi, über die Religion und die Liebe. Anlass der Performance ist die Eröffnung der Ausstellung „“Einander Sehen. Kalligraphie als Brücke im interreligiösen Dialog“. Annähernd 100 Werke des Künstlers sind zu sehen, neben Kalligraphien („Schöngeschriebenes“) mit Texten aus Thora, Bibel und Koran auch Arbeiten in Bronze oder Glas. „Die Schönheit dieser Buchstaben ist mir ein Rätsel“, sagte Direktor Roland Herpich bei seinem Grußwort, „aber man ahnt hinter den Buchstaben das Heilige“.

Das Berliner Missionswerk gehört, neben der EKBO und dem Erzbistum Berlin sowie zahlreichen weiteren Organisationen – zu den Kooperationspartnern der Ausstellung. „Ich bin mir sicher, dass diese Ausstellung die Botschaft des Friedens zwischen den Religionen weiterträgt“, so Jauhar Saleem, der Botschafter der Islamischen Republik Pakistan, zur Eröffnung.

Seit 60 Jahren, von Kindesbeinen an begleite ihn die die Kalligraphie, so Shahid Alam. Im pakistanischen Lahore, an einer katholischen Schule, hatte er jeden Tag Unterricht in dieser Kunst: „Diese Ausstellung ist sozusagen mein Lebenswerk“. An Deutschland, seit den 1970er Jahren seine zweite Heimat, schätzt der die Freiheit, die er als Künstler genießt. Das er 2007 zum ersten Mal ein einer Kirche ausstellen konnte, sei keine Selbstverständlichkeit gewesen, „sondern ein mutiger Schritt“. Seitdem fanden 27 Ausstellungen in christlichen Gotteshäusern statt.

Nach seinem Lieblingsstück unter den Exponaten gefragt, antwortet Shahid Alam ohne Zögern: Die Skulptur „Hera Sophia“, das Wort "ILM" in Bronze gegossen. ILM steht für das Wissen und die Weisheit – und dafür, wie sich beide begegnen und bedingen. Wer ihm bei seiner Kunst zusehen möchte: Während der Öffnungszeiten der Ausstellung arbeitet Shahid Alam in der Thomaskirche und erläutert seine Arbeit - und was sie mit Wissen und weisheit zu tun hat.

Hier finden Sie weitere Fotos von der Vernissage.

Evangelische St. Thomaskirche, Mariannenplatz 28, Berlin-Kreuzberg, 13. Mai bis 9. Juli 2017, Montag bis Samstag 10 bis 18 Uhr; Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

Informationen zum umfangreichen Begleitprogramm mit Vorträgen, Konzerten und Kalligraphie-Workshops findet sich unter www.einandersehen.de.

Der Künstler und sein Lieblingsobjekt: Shahid...

Der Künstler und sein Lieblingsobjekt: Shahid Alam mit der Bronzeskulptur "ILM". (Fotos: Gerd Herzog)

Der Künstler und sein Lieblingsobjekt: Shahid...

Direktor Roland Herpich (re.) im Gespräch mit dem pakistanischen Botschafter Jauhar Saleem.

Der Künstler und sein Lieblingsobjekt: Shahid...

"In der Religion der Liebe gibt es keine Gläubigen und Ungläubigen, die Liebe umarmt alle": Für zwei Monate arbeitet der Künstler an diesem Tisch in der Kreuzberger Thomaskirche.

Der Künstler und sein Lieblingsobjekt: Shahid...

Die Gäste der Vernissage verfolgen die Live Performance Shahid Alams.

 

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