Kinder in Talitha Kumi, Foto: Berliner Missionswerk

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Schon mehr als 3.000 Besucher

Großen Anklang findet die interreligiöse Kalligraphie-Ausstellung in der Evang. St. Thomas-Kirche am Mariannenplatz 28 in Berlin-Kreuzberg. Die Ausstellung unter dem Titel „einander sehen“ haben in den ersten 14 Tagen bereits mehr als 3.000 Besucher gesehen. Noch bis zum 9. Juli ist die Ausstellung täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Künstler Shahid Alam ist die ganze Zeit anwesend und steht als Gesprächs- und Interviewpartner zur Verfügung. Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Programm begleitet; nächster Höhepunkt: Ein Interreligiöses Podium am 12. Juni mit Bischof Dr. Dröge, Weihbischof Dr. Matthias Heinrich, Imam Ender Cetin und Rabbiner Jona Simon.

Der aus Pakistan stammende Künstler lebt seit 1973 in Deutschland und war mehr als zwanzig Jahre im Bereich der Bildung und Kunst als Lehrer an unterschiedlichen Schulen und Bildungseinrichtungen tätig. Seit 1996 arbeitet er als freischaffender Künstler in Aachen. Die Kunst der arabischen Kalligraphie hat in seiner künstlerischen Tätigkeit einen besonderen Platz eingenommen. Vorträge, Konzerte und Kalligraphie-Workshops begleiten die Ausstellung. Für alle Veranstaltungen - stets mit Essen und Musik - ist der Eintritt frei. Informationen zum Begleitprogramm mit Vorträgen, Konzerten und Kalligraphie-Workshops findet sich unter www.einandersehen.de.

„Einander sehen“ ist nicht nur der Titel der Ausstellung, sondern Programm: sich wahrnehmen, die anderen wahrnehmen, sich im anderen sehen und sich selbst neu sehen. So kooperieren bei der Kalligraphie-Ausstellung jüdische, christliche und muslimische Partner. „Das ist ein ausgesprochen wichtiges Signal in eine so bunte und vielfältige Stadt wie Berlin. Wir können etwas gemeinsam machen - mit Freude, mit Respekt und Achtung“, sagt Initiator Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für den interreligiöser Dialog in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO).

Am Montag, den 12. Juni, um 19 Uhr, wird es sehr persönlich: „Was bedeutet Ihnen eigentlich Ihre Heilige Schrift?“ lautet die Frage beim interreligiösen und ökumenischen Gespräch mit Bischof Dr. Markus Dröge, Weihbischof Dr. Matthias Heinrich, Imam Ender Cetin, Rabbiner Jona Simon.  Tora, Bibel aus Altem und Neuem Testament, Koran:  Vielfach ausgelegt, heute oft von Extremisten  für eigene politische Zwecke benutzt und ausgenutzt.  Wie können wir heute überhaupt diese alten Texte noch verstehen? Wie kann man fundamentalistischen Lesarten begegnen? Und wie gehen wir mit gewaltvollen und ausgrenzenden Textpassagen um? Grundlegende Fragen kommen ebenso zur Sprache wie persönliche Zugänge, auf welche Weise die Schriften im Lebensalltag eine Rolle spielen, im persönlichen Glauben und Handeln.

Moderation: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer interreligiöser Dialog
Musik: Albrecht Guendel-vom Hofe (Piano), Christian Fischer (Bass)

 

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