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Vortrag: "Christliches Abendland?" (Urania, Berlin-Schöneberg)

"Christliches Abendland? Die kulturellen Wurzeln Europas und was wir dafür halten": Darüber spricht Dr. Andreas Goetze, Landeskirchlicher Pfarrer für den interreligiösen Dialog (EKBO) mit dem Historiker Prof. Dr. Michael Borgolte, Institut für Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin, Dienstag, 21. Februar, 19.30 Uhr, Urania, An der Urania 17, Berlin-Schöneberg (Bus: M19, 106,187 von U-Nollendorfplatz)


Das christliche Abendland hat zurzeit Konjunktur. Die Pflege „abendländischer Bildungs- und Kulturwerte“ ist ebenso Thema wie die die Verteidigung der „christlich-abendländischen Kultur“. In der Flüchtlingskrise und bei grassierender Angst vor „dem“ Islam warnen Demonstranten vor dem Untergang des Abendlands. Der Islam gehört nicht zu Europa, denn er ist ein Geschöpf des Morgenlandes, sagen nicht wenige. Andere warnen vor falschen Alternativen. Haben Morgenland und Abendland sich nicht schon immer gegenseitig befruchtet? Der fast vergessene Begriff des „christlichen Abendlandes“, zuletzt im Kalten Krieg gegen die Bedrohung aus dem Osten beschworen, erlebt eine erstaunliche Wiederbelebung. Trägt dieser Rückgriff aber wirklich? Wo liegen die kulturellen Wurzeln Europas, und wie können wir sie angemessen benennen?

Veranstalter: Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Berlin

Eintritt: 8.- Euro, für Studierende 3.- Euro, Mitglieder der Urania und der GCJZ 4,50 Euro.

 

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