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Vortrag: „Abgrenzen! Ausgrenzen!“ – Reformation und Islam (Petruskirche, Berlin-Lichterfelde)

„Abgrenzen! Ausgrenzen!“ – Reformation und Islam. Referent und Gesprächspartner: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für den interreligiösen Dialog (EKBO), Mittwoch, 18. Oktober, 19 Uhr, Petruskirche, Oberhoferplatz, 12207 Berlin (Nähe S-Lichterfelde-Ost)

Was dachte Martin Luther über Muslime, den Islam? Und was sagten die anderen Reformatoren? Den Koran fand Martin Luther nützlich zu übersetzen, damit die Irrlehren erkennbar werden. Seine Haltung zu den anderen Religionen war wie die vieler Menschen in seiner Zeit: Abgrenzen und Ausgrenzen: Gleichzeitig hat Luther die Gewissensfreiheit neu in das Zentrum des Glaubens gerückt – und war mutig,  gegen Kaiser und Kirche vor dem Reichstag in Worms aufzustehen. Die Liebe und Vergebung, ja sogar die „Toleranz Gottes“ hat er betont – und doch hat er abgewertet und gedroht. Wie lassen sich diese Widersprüche verstehen? Muss man Luther gegen Luther lesen? Und welche Bilder prägen unsere Sicht auf Andere, die anders glauben, insbesondere auf den Islam bis heute? Einführend wird die Zeit um 1500 angesprochen, die gesellschaftlichen, politischen und religiösen Umbrüche thematisiert und eingeladen zum Gespräch über die Möglichkeiten, Chancen und Schwierigkeiten im christlich-islamischen Dialog.

Veranstalter: Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf, Berlin-Lichterfelde

 

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