Ausstellung

„So fern und doch so nah“ – Die Anfänge der Berliner Mission

Um ein besseres Verständnis dafür zu erlangen, was Mission heute bedeutet, und sich darüber klar zu werden, was das Berliner Missionswerk heute macht, ist es hilfreich, sich mit der Geschichte der Mission und der Missionare auseinanderzusetzen. Unsere Dauerausstellung "'So fern und doch so nah' – Die Anfänge der Berliner Mission" regt mit Hilfe ausgewählter Exponate und kurzer Erklärungen zu einer solchen Auseinandersetzung an.


Die neue Ausstellung - eine erste Dauerausstellung wurde in den 1960er Jahren erstellt - zeigt mit fünf Stationen einen Durchgang durch die Geschichte des Berliner Missionswerkes. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Missionare selbst und die Herausforderungen, die sich ihnen durch die Jahre hindurch stellten: der Wechsel zwischen unterschiedlichen Kulturen, das Vermitteln von fremden Ideen und Weltanschauungen, ihre Aufgabe als Ethnologen und Entwicklungshelfer.

Vom ersten Missionsgedanke bei Paulus und Petrus geht es über das Missionsalphabet zur Geschichte des Berliner Missionswerkes selbst. Wer sich aufmerksam durch den Raum „schaut“ bekommt Antworten auf Fragen wie:

  • Wer waren die Menschen, die anderen Menschen Bibel und Bildung brachten?
  • Wie wurde man Missionar und was musste ein Missionar können?
  • Was macht ein Missionar, wenn er an seinem Ziel angekommen ist?
  • Welche Rolle spielt(e) das Missionshaus?


„Zentral bleibt für die Missionsarbeit die Frage nach dem Verhältnis des Christentums zu anderen Religionen“, fasst der Kurator der Ausstellung, Stefan Paul-Jacobs, das in Geschichte und Gegenwart der Missionsarbeit verbindende Anliegen zusammen. Aus diesem Grund möchte die Ausstellung die Besucher ermuntern, sich anhand von Ausstellungsstücken aus dem reichen Fundus unseres Archivs - Fotos, Dokumente, Requisiten - und dazugehörigen prägnanten Erklärungen ein eigenes Bild über die Missionsgeschichte zu machen. Zudem möchten wir die Möglichkeit schaffen, die heutige Arbeit des Berliner Missionswerkes als geschichtlich gewachsene, partnerschaftliche Unterstützung besser zu verstehen. Wir freuen uns über interessierte Besucher aus allen Generationen.

Stefan Paul-Jacobs hat in der "mission" 2/2014 über die Ausstellung und sein Konzept berichtet. Sie können den Artikel hier herunterladen (pdf, 1MB).

Weltweite Partner

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