Nach Jerusalem (Foto: Gerd Herzog)

Reihe "Brennpunkt Religion"

Urania-Reihe "Brennpunkt Religion"

Das Vortrags- und Gesprächsforum in der Urania im dritten Jahr!

 

In Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk (Ökumenisches Zentrum) und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), Berlin e.V. Veranstaltungsort: Urania, An der Urania 17, Berlin-Schöneberg (U-Bhf. Wittenbergplatz; Bus M19, M29, 106 u. 187). Eintritt: 8 Euro; für Studierende 3 Euro, Mitglieder der Urania und der GCJZ 4,50 Euro.

Aktuelle Themen, interessante Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner. Gerade weil wir in einer pluralen Gesellschaft, in einer globalen Welt leben, werden interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen wichtiger denn je. Religionen und Weltanschauungen ringen um Werte und Einstellungen, gestalten das Zusammenleben mit. Religionen und Weltanschauungen haben in sich Friedenspotential, können aber auch Gewaltprozesse fördern. Welche religionspolitischen und vor allem spirituellen Perspektiven eröffnen sich im Dialog der Religionen und Weltanschauungen? Weitere Informationen bei Dr. Andreas Goetze, Landeskirchlicher Pfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Tel. 030/ 243 44 167 oder über E-Mail: a.goetze @ bmw.ekbo.de


Dienstag, 14. November, 19.30 Uhr

„Weiblich, migrantisch, muslimisch – Aus dem Leben einer Muslimin“
Referentin: Dipl.-Ing. Berrin Ileri, Informatikerin und Vorstandsvorsitzende des Forum Dialog


Die muslimische Frau gehört zum Zerrbild des Islam. Oft wird sie als unterdrückte, ihrer eigenen Mündigkeit beraubte Hausfrau wahrgenommen. Doch wie sieht es tatsächlich mit der Rolle der migrantischen, muslimischen Frau aus? Welche Ausgrenzungs- und Diskriminierungserfahrungen erlebt sie im Alltag und sollte die Erwähnung ihrer Person sich nur darauf beschränken? Unterscheiden sich die Herausforderungen denen sich eine Frau heutzutage stellen muss von denen einer muslimischen Frau? Wie steht es um das Zugehörigkeitsgefühl in Deutschland? Existiert eine Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis? Welche Vorzüge bringt das weiblich, „migrantisch“, muslimisch sein mit sich? Der Abend ist eine persönliche Reflexion und möchte Ihnen einen Einblick in die Lebenswelten von Musliminnen geben.

Moderation: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für den interreligiösen Dialog (EKBO)

Veranstalter: Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Berlin


Dienstag, 12. Dezember, 19.30 Uhr

„Jüdische Lebenswelten – Zwischen Reformen im Judentum und neuem Antisemitismus“
Referent: Rabbiner Dr. Gábor Lengyel, Liberale Jüdische Gemeinde Hannover und Lehrbeauftragter am Institut für Theologie und Religionswissenschaft, Hannover


Jüdisches Leben hat sich in Deutschland nach der Katastrophe der Shoa wie ein Wunder wieder entwickelt. Die jüdischen Lebenswelten sind vielfältig, das Judentum ist selbst eine dynamische Religion. Wie hat sich jüdisches Leben in Deutschland verändert und welche Auswirkungen haben die spürbaren antisemitische Tendenzen? Was macht heute jüdisches Selbstverständnis aus? Wie werden noch die Feste wie jetzt im Dezember Chanukka gefeiert und welche Bedeutung haben sie? Gábor Lengyel, geboren in Budapest, zunächst nach Israel ausgewandert, später nach Deutschland gekommen engagiert er sich seit Jahrzehnten im jüdisch-christlichen Dialog.

Moderation: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für den interreligiösen Dialog (EKBO)

Veranstalter: Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Berlin

Weltweite Partner

Weltweite Partner

Das Berliner Missionswerk hält die Verbindung zu über 15 Partnerkirchen und christlichen Organisationen weltweit. In folgenden Ländern sind wir aktiv:


Ansprechpartner

Dr. Andreas Goetze
Landeskirchlicher Pfarrer
für den interreligiösen Dialog
Tel +49 (0)30 · 2 43 44-167
a.goetze @ bmw.ekbo.de