Nach Jerusalem (Foto: Gerd Herzog)

Reihe "Brennpunkt Religion"

Urania-Reihe "Brennpunkt Religion"

Das Vortrags- und Gesprächsforum in der Urania im dritten Jahr!

 

In Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk (Ökumenisches Zentrum) und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), Berlin e.V.


Veranstaltungsort: Urania, An der Urania 17, Berlin-Schöneberg
(U-Bhf. Wittenbergplatz; Bus M19, M29, 106 u. 187). Eintritt: 9 Euro; für Studierende 4,50 Euro, Mitglieder der Urania und der GCJZ 5,50 Euro.

Aktuelle Themen, interessante Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner. Gerade weil wir in einer pluralen Gesellschaft, in einer globalen Welt leben, werden interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen wichtiger denn je. Religionen und Weltanschauungen ringen um Werte und Einstellungen, gestalten das Zusammenleben mit. Religionen und Weltanschauungen haben in sich Friedenspotential, können aber auch Gewaltprozesse fördern. Welche religionspolitischen und vor allem spirituellen Perspektiven eröffnen sich im Dialog der Religionen und Weltanschauungen? Weitere Informationen bei Dr. Andreas Goetze, Landeskirchlicher Pfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Tel. 030/ 243 44 167 oder über E-Mail: a.goetze @ bmw.ekbo.de

 

 

 Dienstag, 18. September, 19.30 Uhr

Vortrag: "Die Türkei - zu den religiösen und politischen Hintergründen der Veränderungen"Ort: Urania, An der Urania 17, Berlin-Schöneberg (Bus: M19, 106,187 von U-Nollendorfplatz)


Die Türkei - ein „Land in Bewegung“ erlebt gerade große Umbrüche. Die Menschen in dem Land mit seinem großen kulturellen und geschichtlichen Erbe waren stets eingebunden zwischen starkem Nationalismus und „Muslim-Sein“. Die konservativ-islamischen Milieus stehen in besonderer Tradition der Nurculuk-Bewegung, die auf den islamischen Gelehrten Said Nursi zurückgehen. Diese mystisch-geistigen Kräfte, die religiösen Orden, spielen seit der osmanischen Zeit eine wichtige Rolle und haben für die religions-politische Entwicklung der Türkei eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Seit die AKP 2002 an die Macht kam, waren die Anhänger der Gülen-Bewegung willkommen - bis es zum Bruch kam. Entfernt sich die Türkei immer weiter von Europa? Wird sie langsam, aber sicher ein Teil des Nahen Ostens? Eine Spurensuche nach den Hintergründen und aktuellen Einflüssen einer Religionspolitik, die auch Auswirkungen in Deutschland hat.


Referent: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), seit fast 30 Jahren im Nahen und Mittleren Osten unterwegs, u.a. Studienaufenthalte in Beirut und Jerusalem, zahlreiche Veröffentlichungen zu den Themenbereichen interreligiöser Dialog, Nah-Ost-Konflikt und Spiritualität


Veranstalter: Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit der Evang. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, BerlinEintritt: 9.- Euro, für Studierende 4,50.- Euro, Mitglieder der Urania und der GCJZ 5,50.-Euro

 

 

Dienstag, 23. Oktober, 19.30 Uhr

Vortrag: „Als Jude in Neukölln“

  • Referent: Armin Langer, Autor, M.A. jüdische Theologie, Mitbegründer der Initiative „Salaam-Schalom“
  • Moderation: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)
  • Ort: Urania, An der Urania 17, Berlin-Schöneberg (Bus: M19, 106,187 von U-Nollendorfplatz)


„Neukölln ist eine No-go-Area für Juden“, heißt es immer und immer wieder in Presseberichten. Gegenden mit einer höheren Anzahl an Muslimen, wie der Berliner Bezirk Neukölln, sind seien gefährlich für Juden. Natürlich gibt es Antisemitismus unter Muslimen – die überspitzte Darstellung der Muslime als die alleinigen Träger des Antisemitismus löst aber das Problem der Judenfeindlichkeit nicht und fördert lediglich die antimuslimische Panikmache der Neuen Rechten. Armin Langer engagiert sich als Aktivist der Salaam-Schalom Initiative seit Jahren gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit in seinem Neuköllner Kiez, 2016 veröffentlichte er das Buch „Ein Jude in Neukölln – Mein Weg zum Miteinander der Religionen“ und 2018 den Sammelband „Fremdgemacht und Reorientiert – Jüdisch-muslimische Verflechtungen"

Veranstalter: Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit der Evang. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Berlin
Eintritt: 9 Euro, für Studierende 4,50 Euro, Mitglieder der Urania und der GCJZ 5,50 Euro

 

 

Dienstag, 4. Dezember, 19.30 Uhr

Vortrag: "Religion auf hoher See"

  • Referentin: Katharina Plehn-Martins, Studium der Theologie und Judaistik in Berlin und Jerusalem, arbeitete 21 Jahre als Pfarrerin einer Berliner Innenstadtgemeinde. Inzwischen ist sie als Dozentin, Berufs- und Persönlichkeits-Coach tätig und als Bordgeistliche auf Kreuzfahrtschiffen unterwegs.
  • Moderation: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)
  • Ort: Urania, An der Urania 17, Berlin-Schöneberg (Bus: M19, 106,187 von U-Nollendorfplatz)


Das Thema verblüfft. Wo gibt es „Religion auf hoher See“? Auf Kreuzfahrtschiffen! Reisen zur See hat Hochkonjunktur mit steigender Tendenz. Neben der Crew, den Gästen und Künstlern begleiten auch Bordgeistliche die Reisenden. Durchgängig auf manchen Schiffen, auf anderen nur an hohen christlichen Feiertagen wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Einige Reedereien sind sich des kulturell-religiösen Reichtums kirchlicher Feiertage und der Bedeutung von Festzeiten bewusst, von den Gästen werden die spirituellen Angebote gerne angenommen. Die Bordgeistliche Katharina Plehn-Martins berichtet auf tiefgründig-unterhaltsame Weise in ihrem Buch „Segen auf See“ davon. Wir laden ein zu einer Lesung mit anschließendem Gespräch über Religion, Gesellschaftstrends und die spirituelle Bedeutung von Festzeiten und Lebens-Rhythmen in und außerhalb des Alltäglichen.


Veranstalter: Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Berlin
Eintritt: 9 Euro, für Studierende 4,50 Euro, Mitglieder der Urania und der GCJZ 5,50 Euro.




 

 








Weltweite Partner

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Das Berliner Missionswerk hält die Verbindung zu über 15 Partnerkirchen und christlichen Organisationen weltweit. In folgenden Ländern sind wir aktiv:


Ansprechpartner

Dr. Andreas Goetze
Landeskirchlicher Pfarrer
für den interreligiösen Dialog
Tel +49 (0)30 · 2 43 44-167
a.goetze @ bmw.ekbo.de