Nach Jerusalem (Foto: Gerd Herzog)

Reihe "Brennpunkt Religion"

Urania-Reihe "Brennpunkt Religion"

Das Vortrags- und Gesprächsforum in der Urania im dritten Jahr!

 

In Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk (Ökumenisches Zentrum) und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), Berlin e.V. Veranstaltungsort: Urania, An der Urania 17, Berlin-Schöneberg (U-Bhf. Wittenbergplatz; Bus M19, M29, 106 u. 187). Eintritt: 8 Euro; für Studierende 3 Euro, Mitglieder der Urania und der GCJZ 4,50 Euro.

Aktuelle Themen, interessante Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner. Gerade weil wir in einer pluralen Gesellschaft, in einer globalen Welt leben, werden interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen wichtiger denn je. Religionen und Weltanschauungen ringen um Werte und Einstellungen, gestalten das Zusammenleben mit. Religionen und Weltanschauungen haben in sich Friedenspotential, können aber auch Gewaltprozesse fördern. Welche religionspolitischen und vor allem spirituellen Perspektiven eröffnen sich im Dialog der Religionen und Weltanschauungen? Weitere Informationen bei Dr. Andreas Goetze, Landeskirchlicher Pfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Tel. 030/ 243 44 167 oder über E-Mail: a.goetze @ bmw.ekbo.de

Dienstag, 12. Dezember, 19.30 Uhr

„Jüdische Lebenswelten – Zwischen Reformen im Judentum und neuem Antisemitismus“. Referent: Rabbiner Dr. Gábor Lengyel, Liberale Jüdische Gemeinde Hannover und Lehrbeauftragter am Institut für Theologie und Religionswissenschaft, Hannover

Jüdisches Leben hat sich in Deutschland nach der Katastrophe der Shoa wie ein Wunder wieder entwickelt. Die jüdischen Lebenswelten sind vielfältig, das Judentum ist selbst eine dynamische Religion. Wie hat sich jüdisches Leben in Deutschland verändert und welche Auswirkungen haben die spürbaren antisemitische Tendenzen? Was macht heute jüdisches Selbstverständnis aus? Wie werden noch die Feste wie jetzt im Dezember Chanukka gefeiert und welche Bedeutung haben sie? Gábor Lengyel, geboren in Budapest, zunächst nach Israel ausgewandert, später nach Deutschland gekommen engagiert er sich seit Jahrzehnten im jüdisch-christlichen Dialog.

Moderation: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für den interreligiösen Dialog (EKBO)

Veranstalter: Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Berlin.

Mittwoch, 21. Februar, 19.30 Uhr

Der schiitische Islam im Iran - mehr als eine Regionalmacht

Der Iran, der sich als Islamische Republik versteht, bezieht sein Selbstverständnis aus dem schiitischen Islam. Gleichzeitig sieht er sich als Schutzmacht aller Schiiten in der Auseinandersetzung mit den sunnitischen arabischen Staaten, insbesondere gegen Saudi Arabien. Der Streit zwischen Sunniten und Schiiten begleitet von Anbeginn an die Geschichte des Islam und scheint derzeit einem neuen Höhepunkt zuzustreben. Was glauben Schiiten und welche seiner Strömungen bestimmen die Politik des Iran? Wie ist sein Verhältnis zum Christentum? Und vor allem: Persien ist eine eigenständige Hochkultur, die Religion Zarathustras hat über Jahrhunderte geprägt. Alles ist so ganz anders als der arabische Nahe und Mittlere Osten. Eine Spurensuche.

Referent und Gesprächspartner: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für den interreligiösen Dialog in der EKBO, seit fast 30 Jahren im Nahen und Mittleren Osten unterwegs, u.a. Studienaufenthalte in Beirut und Jerusalem, zahlreiche Veröffentlichungen zu den Themenbereichen interreligiöser Dialog, Nah-Ost-Konflikt und Spiritualität

Veranstalter: Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Berlin

Weltweite Partner

Weltweite Partner

Das Berliner Missionswerk hält die Verbindung zu über 15 Partnerkirchen und christlichen Organisationen weltweit. In folgenden Ländern sind wir aktiv:


Ansprechpartner

Dr. Andreas Goetze
Landeskirchlicher Pfarrer
für den interreligiösen Dialog
Tel +49 (0)30 · 2 43 44-167
a.goetze @ bmw.ekbo.de