Kirchlicher Entwicklungsdienst
Kirchlicher Entwicklungsdienst
„Armut ist ein Skandal! Täglich sterben weltweit 24.000 Menschen an den Folgen von Hunger und Unterernährung – in einer Welt, die genug Ressourcen hat, alle Menschen zu ernähren.“ (Bischof Dr. Wolfgang Huber) Der Kirchliche Entwicklungsdienst will diese Thematik im Raum unserer Kirche und bundesweit weiter ins Gespräch bringen und Gemeinden und Gruppen anregen, sich damit auseinander zu setzen, die eigene Rolle zu erkennen und Wege aus der weltweiten Ungerechtigkeit zu suchen und zu gehen. Der Kirchliche Entwicklungsdienst wurde als Gemeinschaftsaufgabe der Kirchen gegründet und arbeitet in zwei Richtungen: zum einen durch die Vermittlung von Fachkräften in Kirchen und Projekte in vielen Ländern, zur Unterstützung von Entwicklungsprojekten, Programmen und Stipendien, und zum anderen auch zur finanziellen Unterstützung der entwicklungspolitischen Gruppen in Deutschland. Immer wieder fordern uns die Partner auf, dazu beizutragen, dass die Welt gerechter wird. Das Referat KED will daher die Gemeinden und Gruppen in unserer Region stärken, auf diesem Weg weiterzugehen.
Das Schlagwort „Globalisierung“ ist in aller Munde und beschreibt viele verschiedene Aspekte des immer schnelleren Zusammenspiels von Wirtschaft, Politik und anderen Dimensionen des weltweiten Austauschs. Viele sagen, das ist zu komplex, das verstehen wir nicht, und ändern können wir doch auch nichts. Ist diese Welt aber wirklich globalisiert? Haben alle Nationen und Völker wirklich teil an den neuen superschnellen Formen der Kommunikation, Produktion und des Konsums? Die Länder des Südens und damit auch die Menschen in unseren Partnerkirchen kommen oft nur als mögliche Konsument/innen in den Blick bzw. mangels fehlernder Kaufkraft überhaupt nicht.
Entwicklungspolitisch Engagierte, von den kleinen Gruppen, die einen Weltladen betreiben bis hin zu den wissenschaftlich-professionellen weltweit operierenden Nichtregierungsorganisationen suchen in dieser Situation immer wieder den gesellschaftlichen Dialog über andere Formen einer weltweiten Zusammenarbeit. Sie fordern Kirchen und andere Teile Gesellschaft einschließlich Politik und Wirtschaft dazu auf, verantwortliche Schritte hin zu einem gerechten globalen Zusammenleben zu tun und ihre öffentliche Verantwortung wahrzunehmen. Wir engagieren uns mit ihnen für „fairen Handel“, gegen Kinderarbeit, Kinderhandel, Sextourismus, Waffenproduktion und -handel. Wir treten ein für Entschuldung der ärmsten Länder, für die Notwendigkeit der demokratischen Kontrolle der Finanzmärkte (ATTAC), für die Besteuerung des Devisenhandels (Tobinsteuer), für die Einhaltung von Sozialstandards und umweltgerechte Produktion. Die Themen und Anlässe, sich zu engagieren und Bewusstseinsarbeit in Gemeinden und in der Öffentlichkeit zu leisten, sind viele.Der Kirchliche Entwicklungsdienst unterstützt Gruppen, vermittelt Anliegen und vernetzt Initiativen. Er will Christenmenschen und andere in Kirche und Gesellschaft herausfordern, sich für eine Welt mit menschlichem Antlitz einzusetzen.
Fairer Kaffee in die Kirchen!
Das Berliner Missionswerk bietet seit vier Jahren bei allen Sitzungen und Veranstaltungen des Hauses Kaffee aus dem fairen Handel an. Seit dem ersten Advent 2006 hat sich auch die Kantine des Evangelischen Zentrums der Kampagne „Fairer Kaffee in die Kirchen“ angeschlossen. Außerdem werden in der Kantine auch faire Riegel und Schokolade angeboten und gut nachgefragt. Die "Berliner Bohne" kam als "Hauptstadtkaffee" rechtzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft in die Regale der Weltläden und einzelner Supermärkte. Die Einführungskampagne wurde von den Kirchen finanziell unterstützt, und durch das Engagement Berliner Weltläden und Aktionsgruppen können die Berliner und ihre Gäste ökologischen und fair gehandelten Kaffee trinken, der aus Partnerländern des Landes Berlin in Lateinamerika bezogen wird.
Ansprechpartnerin
Cornelia Schattat
Tel +49 (0)30 · 2 43 44 - 188
c.schattat @ekbo.de
Spenden
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Externe Links
Ev. Entwicklungsdienst
Weltweit wichteln
Ökumenischer Rat der Kirchen, Genf
Oikocredit
Lutherischer Weltbund
Reformierter Weltbund
Freiwilligenprogramm Weltwaerts
Südwind
Brot für die Welt
MISEREOR
Kampagne Gerechtigkeit jetzt
INKOTA-Netzwerk e.V., Berlin
Stiftung Nord-Süd-Brücken
Berliner Entwicklungspol. Ratschlag
Infos Globalisierung II
Landminenkampagne
Evang. Studierendengemeinde
Evang. Medienzentrale, Berlin
Brandenburger Informationstage
Arbeitsstelle für Ausländerfragen
VENROB
EineWelt Projekt/Fürstenwalde
VENRO
Fairer Handel/Weltladen
Fairer Handel/GEPA
Fairer Handel/Transfair
Kampagne für saubere Kleidung
HIV/Aids
Millenniumsziele
Klimakampagne I
Berliner Bohne