Huruma-Straßenkinderzentrum | Tansania
Huruma heißt Barmherzigkeit
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Explosionsartig breitet sich die Aids-Epidemie in Tansania aus. Kinder leiden unter den Folgen dieser Krankheit am meisten, denn sie verlieren ihre Eltern und sind oft selbst von der Krankheit betroffen. Viele weitere Gründe treiben Kinder in Tansania auf die Straße, vor allen Dingen die wachsende Armut in der Bevölkerung. Als Straßenkinder sind sie völlig auf sich gestellt und dem ständigen Druck ausgesetzt, etwas zu essen und einen sicheren Schlafplatz zu finden. Schwere Arbeit, Diebstahl und Prostitution werden nötig, um zu überleben.
In Iringa, einer Stadt mit etwa 100 000 Einwohnern im südlichen Hochland Tanzanias, leben weit über 1000 Straßenkinder. Hier gibt das Huruma-Straßenkinderzentrum zurzeit 40 ehemals obdachlosen Kindern und Aidswaisen ein Dach über dem Kopf, Essen und Kleidung. Sie erfahren Geborgenheit, Verlässlichkeit und Sicherheit. Je nach Begabung besuchen sie verschiedene örtliche Schulen. Auch Waisenkinder, die von Familien aufgenommen wurden, erhalten Unterstützung, indem das Schulgeld bezahlt wird.
Das Berliner Missionswerk hat zusammen mit Partnerschaftskreisen den Neubau des Huruma-Zentrums finanziert und lässt zurzeit größere Wassertanks bauen. Diese sollen die Wasserversorgung auf dem etwas außerhalb der Stadt gelegenen Gelände auch in der Trockenzeit garantieren.
Spenden für das Huruma-Straßenkinderzentrum
Projektnummer 7118 (Bitte bei Überweisungen angeben.)
Bankverbindung:
Berliner Missionswerk
Ev. Darlehnsgenossenschaft Kiel
Konto 71 617, BLZ 210 602 37
Ihr Ansprechpartner
Dr. Reinhard Kees
Tel +49 (0)30 · 2 43 44 - 151
r.kees @bmw.ekbo.de
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