Kinder in Talitha Kumi, Foto: Berliner Missionswerk

Aktuelles

Benefizkonzert: Großer Akademischer Chor

Am 1. November, zum 155. Geburtstag der Großfürstin Elisabeth, „Märtyrerin des 20. Jahrhunderts“ singt der Große Akademischen Chor aus Moskau („Meister des Chorgesangs“) in der Berliner Gedächtniskirche. Alle Spenden dieses Benefizkonzert kommen der kirchlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Propstei Wolgograd (Russland) zugute. Zur Aufführung kommen Werke von Rachmaninoff, Chesnokov, Bach, Mozart, Schubert und Bellini. Erzbischof Dietrich Brauer wird für die Evangelisch-lutherische Kirche Russlands, Partnerkirche des Berliner Missionswerkes, ein Grußwort sprechen. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Freitag, 1. November, 20 Uhr, Gedächtniskirche, Berlin-Charlottenburg.

Mitwirkende:

  • Svetlana Kasyan, Sopran
  • Boris Rudak, Tenor
  • Lev Kontorovich, Leitung


Eintritt frei – Eine Spende zugunsten der kirchlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Propstei Wolgograd (Russland) ist erwünscht.

Auf Vermittlung des Erzbischofs der Evangelisch-lutherischen Kirche im europäischen Russland, Dietrich Brauer, singt der Akademische Chor „Meister des Chorgesangs“ am 1. November 2019 in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis- Kirche. Der Auftritt ist zugleich ein Benefizkonzert zuguns ten der kirchlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Propstei Wolgograd und ein Gedenkkonzert zum 155. Geburtstag der Großfürstin Elisabeth, einer „Märtyre rin des 20. Jahrhunderts“. Der Chor führt Werke russischer Komponisten wie Rachmaninoff und Chesnokov sowie von Bach, Mozart, Schubert und Bellini auf.

Grosser Akademischer Chor „Meister des Chorgesangs“

Der Große Akademische Chor wurde 1928 in Moskau gegründet, sein Organisator und erster künstlerischer Leiter war A.V. Svechnikov. Schon von Dmitri Schostakowitsch wurde der Chor als „einer der besten Chöre unseres Landes“ gerühmt.

2005 wurde Professor Lew Kontorovich die künstlerische Leitung des Großen Akademischen Chors übertragen. In den 90 Jahren seiner Existenz führte der Chor über 15.000 Werke auf – Opern, Oratorien, Kantaten russischer und ausländischer Komponisten, A-capella-Werke, Volkslieder, geistliche Musik. Dabei arbeitete er mit hervorragenden Dirigenten, wie V. Spivakov M. Rostropovich, H. Rilling, G. Rozhdestvenskij, E. Morricone, M. Pletnev sowie C. Eschenbach und Solisten wie E. Obrazcova, D. Hvoro-tovskij, A. Netrebko, M. Gulegina und vielen anderen zusammen. Der Chor nimmt regelmäßig an nationalen und internationalen Musikfestivals teil.

Großfürstin Elisabeth „Märtyrerin des 20. Jahrhunderts“

Am Westportal der Westminster Abbey in London sind seit 1998 als Sandsteinskulpturen zehn „Märtyrer des 20. Jahrhunderts“ dargestellt, unter ihnen Dietrich Bonhoeffer, Maximilian Kolbe, Martin Luther King, Oscar Romero – und eine russische Großfürstin, Jelisaweta Fjodorowna. Sie wurde am 1. November 1864 als Prinzessin Elisabeth von Hessen-Darmstadt geboren und heiratete einen Bruder des letzten russischen Zaren, Großfürst Sergej.

Als ihr Ehemann 1905 durch ein Attentat getötet wurde, beschloss Großfürstin Elisabeth, sich selbst und ihr Vermögen fortan den Leidenden und Armen zu widmen und gründete in Moskau das „Martha-Maria-Kloster der Barmherzigkeit“ nach dem Vorbild deutscher Diakonissenhäuser.

Im Juli 1918 wurde sie, einen Tag nach den Mitgliedern der Zarenfamilie, von der Tscheka erschossen. Unmittelbar davor soll sie mit den Worten des gekreuzigten Jesus gebetet haben: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ (Lukas 23,34).





 

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