Kinder in Talitha Kumi, Foto: Berliner Missionswerk

Aktuelles

#beziehungsweise: Zeichen gegen Antisemitismus

"#beziehungsweise – jüdisch und christlich: näher als du denkst" setzt ein Zeichen gegen Antisemitismus, der auch christliche Wurzeln hat, und regt an, die enge Verbundenheit des Christentums mit dem Judentum zu erkunden. In respektvoller christlicher Bezugnahme auf das vielfältige und reiche jüdische Leben will die Kampagne mit Plakaten und Veranstaltungen dem Antisemitismus begegnen. #beziehungsweise versteht sich auch als ein Beitrag zum Festjahr 2021 „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“. Mitinitiator Dr. Andreas Goetze, Pfarrer für den interreligiösen Dialog und Mitglied der bundesweiten Steuerungsgruppe, wünscht sich, „dass sich viele Menschen mit den reichhaltigen jüdisch-christlichen Beziehungen beschäftigen“.

www.ekbo.de/beziehungsweise


Eine Übersicht mit Anregungen zur Beteiligung und AnsprechpartnerInnen finden Sie hier (PDF).


Begleitet wird die Kampagne von zwei Online-Gesprächsreihen:

  • "Jüdisch trifft christlich" (jeden zweiten Mittwoch im Monat, Beginn am 13.01.)
  • "Gelehrte im Gespräch" (jeden dritten Dienstag im Monat, Beginn am 19.01.)

 

Gesprächsreihe: Jüdisch trifft christlich

Interviews und digitale Gesprächsrunden zur jüdisch-christlichen Kampagne #beziehungsweise an jedem zweiten Mittwoch im Monat um 19 Uhr: Jüdisch trifft christlich: „Sag mal, was hat denn Pessach mit Ostern zu tun?“

Fragen Sie den Rabbi/ die Rabbinerin und den Pfarrer/ die Pfarrerin!


Mittwoch, 13. Januar von 19.00 bis 20.30 Uhr

„Im Anfang war das Wort“ – B'reschit beziehungsweise Im Anfang, mit Pröpstin Christina-Maria Bammel und Rabbiner Andreas Nachama.

Beim ersten online-Gespräch erzählen eine Pröpstin und ein Rabbiner, was Ihnen Gottes Wort in Ihrem Glauben bedeutet. Johanna Friese spricht mit Christina-Maria Bammel und Andreas Nachama über zweifaches Hören, beerdigte Torarollen, Worthäppchen als Brotboxen und einen gemeinsamen Schatz. In Verbindung mit den Interviews in der Kirchenzeitung „Die Kirche“ sprechen jüdische und christliche Interviewpartner*innen vertiefend über das Thema des jeweiligen Monatsblattes.

Anmeldung über dialog @ wichern.de (dann wird Ihnen der zoom-Link zugesandt)


Gesprächsreihe: Gelehrte im Gespräch

Weitere online-Gesprächsreihe,  jeden 3. Dienstag im Monat, mit jüdischen und christlichen Gelehrten, die die Themen der Monatsblätter der Kampagne #beziehungsweise aufnehmen. In den online-Gesprächen zu den jeweiligen Themen der Plakate beleuchten jüdische und christliche Gelehrte die Hintergründe der jeweiligen Feste und erläutern ihre Bedeutung für heute. Nach einführenden Impulsen gibt es Gelegenheit zum Gespräch, zum Nachfragen und zu Diskussion. Die begleitende digitale Dialogreihe will eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema des jeweiligen Monatsplakates ermöglichen. Der jüdische Aspekt wird dabei nochmal ausführlich dargestellt und erläutert, ein*e christliche*r Referent*in stellt dar, wie der christliche Aspekt im Angesicht des Judentums gelebt werden kann.

Start: Dienstag, 19. Januar, 19 bis 20.30 Uhr

Die Reihe der Dialoge wird eröffnet mit dem Thema „Im Anfang war das Wort – B’reschit beziehungsweise Im Anfang“

ReferentInnen:

  • Dr. Katrin Brockmöller, Katholisches Bibelwerk
  • Rabbiner Dr. Gabor Lengyel, Liberale Jüdische Gemeinde Hannover

Moderation: Prof. Dr. Ursula Rudnick, Ev.-luth. Landeskirche Hannover

Anmeldung: juedisch-beziehungsweise-christlich @ gmx.de (dann wird Ihnen der zoom-Link zugesandt)

 

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Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel +49(0)30 · 2 43 44-5753
j.klimmt @ bmw.ekbo.de

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