Kinder in Talitha Kumi, Foto: Berliner Missionswerk

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Kuba: Ein Container gegen den Mangel

Eine Währungsreform und gesteuerte Inflation treffen all diejenigen KubanerInnen hart, die keinen Zugang zu US-Dollars haben. Schon vorher gehörten leere Regale und lange Wartezeiten für alltägliche Güter zum kubanischen Alltag – doch nun hat sich die Situation noch einmal verschärft. Um dem Mangel entgegenzuwirken wollen wir einen Container mit dringend benötigten Gütern füllen und nach Kuba schicken. Dafür bitten wir um Ihre Unterstützung!

Mangelwirtschaft: Leere Regale, stundenlanges Warten, Hamsterkäufe, wenn es dann doch mal etwas gibt. Solche Erfahrungen prägen das Leben der Kubanerinnen und Kubaner spätestens seit den 1990er Jahren. Schon vorher litt das Land unter den US-Sanktionen, die seitdem immer wieder verschärft wurden – zuletzt unter Präsident Trump. Auch die Planwirtschaft im Land trägt ihren Teil zur desolaten Lage bei.

Bislang hielt man sich irgendwie über Wasser. Doch seit Jahresbeginn ist die Lage anders - dramatischer. Eine Währungsreform und gesteuerte Inflation treffen all diejenigen hart, die keinen Zugang zu US-Dollars haben und kein eigenes Deviseneinkommen generieren können. Die Preise haben sich vervielfacht und mit ihnen die Löhne. Unsere Partnerkirchen auf der Karibikinsel müssen beides zahlen – horrende Preise für Lebensmittel, die bei den „Armenspeisungen“ ausgegeben werden und höhere Löhne für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in Gemeinde und Diakonie tätig sind.

Als Berliner Missionswerk möchten wir den Kubanerinnen und Kubanern in dieser Situation zur Seite stehen. Doch Geld allein hilft nicht, wenn man nicht mal mehr auf dem Schwarzmarkt einkaufen kann, weil kaum Güter ins Land kommen. Darum muss unsere Hilfe jetzt praktisch sein. Wir wollen einen Container mit dringend benötigten Gütern füllen und per Schiff nach Kuba schicken. Dafür bitten wir um Ihre Unterstützung!

Die Kubanerinnen und Kubaner wissen am besten, was sie jetzt brauchen. „Könnt Ihr Dinge schicken, mit denen wir uns selbst helfen können?“, fragt Pfarrerin Liudmila Hernández aus Havanna. Sie denkt dabei etwa an Folientreibhäuser, um Lebensmittel wie Tomaten und Gurken für die Tafeln selbst anbauen zu können. Aber natürlich braucht es auch Dinge des täglichen Bedarfs.

Die Menschen in Kuba sind erfinderisch. Mit reichlich Pragmatismus und großem Ideenreichtum haben sie gelernt, dem Mangel immer Neues abzutrotzen. Das bestärkt sie in der Hoffnung, es auch dieses Mal zu schaffen. Wir können ihnen dabei unter die Arme greifen. Klar ist: Selbst hundert Container wären zu wenig. Aber wir wissen auch, dass jedes Signal der Solidarität zählt. Es geht um mehr als Sachspenden. Es geht um Partnerschaft. Wir können zeigen: Ihr seid nicht alleine. Wir denken an Euch und glauben an Euch. Wir sammeln für Euch, denn wir haben immer wieder erlebt, dass Ihr aus ganz wenigem ganz viel machen könnt!

Ein solches Signal käme zur richtigen Zeit. Kuba liegt am Boden. Die Pandemie hat die wichtigste Einnahmequelle für den Staat und viele, viele Familien versiegen lassen: den Tourismus. Kubanerinnen und Kubaner aus den USA dürfen auch nicht mehr so viel Geld an ihre Verwandten überweisen wie bisher. Die Not ist groß.

Darum wollen wir handeln. Der Plan ist einfach. Wir werben auf zweierlei Weise: Großzügige Firmen ersuchen wir um Sachspenden für Dinge, die die kubanischen Partner besonders benötigen. Sie, unsere Unterstützerinnen und Unterstützer, bitten wir um Spenden. Damit können wir einkaufen, was nicht über Sachspenden eingeworben werden kann, und vor allem die Ausgaben für die Logistik decken.

Für Lagerung, für Containermiete, für Verschiffung und Verzollung fallen hohe Kosten an. Rund 9.000 Euro werden benötigt, nur um den Container auf den Weg Richtung Kuba zu bringen. Bitte helfen Sie, die Kosten für diese Aktion zu tragen und unterstützen Sie die notleidenden Kubanerinnen und Kubaner mit Ihrer Spende. Jede Unterstützung zählt!

Unser Spendenkonto:
Berliner Missionswerk
Evangelische Bank • BIC GENODEF1EK1
IBAN DE86 5206 0410 0003 9000 88
"Container für Kuba"

Hier können Sie sicher online spenden >>


So können Sie helfen:

  • Senden Sie eine Spende mit dem Stichwort „Container für Kuba“ und helfen Sie, die Kosten für die Logistik zu tragen. Alle Spenden, die darüber hinaus eingehen, fließen in die Güterbeschaffung sowie in die Projekte vor Ort und kommen damit den Kubanerinnen und Kubanern direkt zugute.
  • Wenn Sie großzügige Firmen kennen, vermitteln Sie uns gerne den Kontakt. Sie erreichen uns per E-Mail unter p.schnabel @ bmw.ekbo.de oder telefonisch unter 030 24344-190. Bitte beachten Sie, dass wir Sachspenden von Privatpersonen aus organisatorischen Gründen in der Regel leider nicht annehmen können.
  • Berichten Sie in Ihrer Familie, Ihrem Freundeskreis und Arbeitsumfeld von dieser Aktion und helfen Sie uns, weitere Unterstützerinnen und Unterstützer zu gewinnen.




 

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Das Berliner Missionswerk hält die Verbindung zu über 20 Partnerkirchen und christlichen Organisationen weltweit. In folgenden Ländern sind wir aktiv:


Ansprechpartnerin für Presse

Jutta Klimmt
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel +49(0)30 · 2 43 44-5753
j.klimmt @ bmw.ekbo.de

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