Kinder in Talitha Kumi, Foto: Berliner Missionswerk

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Verhaltenskodex: Für Verantwortung und Transparenz

Im „Verhaltenskodex für Transparenz und gegen Korruption“ wurden die ethischen Grundsätze, nach denen das Berliner Missionswerk Partnerschaft gestaltet und finanzielle Förderungen vornimmt, erstmals schriftlich fixiert. „Wir sind den Geberinnen und Gebern gegenüber in der Verantwortung: Sie müssen sich darauf verlassen können, dass wir transparent, offen und wahrhaftig handeln. Und dass ihre Gabe so verwendet wird, wie von ihnen bestimmt“, betont Direktor Dr. Christof Theilemann. Der „Verhaltenskodex für Transparenz und gegen Korruption“ wurde vom Missionsrat des Berliner Missionswerkes verabschiedet.

Gemeinsam mit seinen internationalen Partnern setzt sich das Berliner Missionswerk für ein lebendiges christliches Zeugnis weltweit ein und engagiert sich mit diesen für Gerechtigkeit, Frieden, die Überwindung von Gewalt und die Bewahrung der Schöpfung. Zu seinen Aufgaben gehört es auch, Projekte und Programme der Partner finanziell zu fördern. "Voraussetzung ist, dass ein entsprechender Antrag der Partner vorliegt und dass alle Gelder nach Abschluss der Maßnahme von den Partnern detailliert abgerechnet werden", so Direktor Dr. Christof Theilemann.


In den vergangenen Jahren bereits hat das Berliner Missionswerk ein Verfahren etabliert, das Planung, Monitoring und Evaluierung von Fördermaßnahmen (PME) regelt. Dies erhöht die Transparenz finanzieller Förderungen und verbessert die Zusammenarbeit mit den Partnern. „Der Verhaltenskodex dient ebenso wie das PME-Verfahren der Organisation und der Absicherung unseres Werkes selbst. Mit beiden Papieren zeigt das Berliner Missionswerk seine besondere Verantwortung für ein ethisch und sozial vorbildhaftes Verhalten.“ So ist es in der Präambel des Kodex-Papiers zu lesen. Diese Handlungsorientierung wird auch den Partnern nahegelegt, jedoch ohne deren Ratifizierung verbindlich einzufordern. Im Wortlaut: „Das Berliner Missionswerk macht seinen Partnern diesen Kodex mit dem notwendigen Respekt und der Achtung für ihre Traditionen, Kultur und Existenzbedingungen bekannt.“


Zu den festgelegten Prinzipien gehört u.a.:  „Alle Arbeitsbereiche sind zur Offenlegung ihrer Ziele, Aktivitäten, Resultate, ihrer Mittelvergabe und -verwendung und allgemein zur Information von Betroffenen und der Öffentlichkeit verpflichtet. Informationen sind transparent, vollständig und nachvollziehbar in den Entscheidungsprozessen zu vermitteln.“ Auch wird bekräftigt: „Das Berliner Missionswerk wirkt an der Bekämpfung von Korruption mit und fordert Transparenz ein. Das Berliner Missionswerk unterstützt seine Partnerkirchen und -organisationen beim Kampf gegen Korruption.“

Der Verhaltenskodex für Transparenz und gegen Korruption wurde vom Missionsrat des Berliner Missionswerkes bestätigt.

Das Papier im Wortlaut (PDF) >>

Pfarrer Dr. Christof Theilemann, Direktor des...

Pfarrer Dr. Christof Theilemann, Direktor des Berliner Missionswerkes. (Foto: Konstantin Börner)

 

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