Kinder in Talitha Kumi, Foto: Berliner Missionswerk

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Abschied: Dank an Jens Nieper

Pfarrer Jens Nieper verlässt nach neun Jahren das Nahostreferat des Berliner Missionswerkes und wird zum 1. September Gemeindepfarrer in Dortmund. Zur Verabschiedung am 16. Juli kamen nicht nur Mitarbeitende und KollegInnen in die Bartholomäuskirche, sondern auch VertreterInnen aus allen Bereichen seines Wirkens zusammen.

Aus Jerusalem reiste Ibrahim Azar, Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land, Partner des Berliner Missionswerkes und der EKBO, zur Verabschiedung von Jens Nieper an. Seinen Heimaturlaub in Hessen unterbrach der Direktor Talitha Kumis, Matthias Wolf. Für den Jerusalemsverein sprachen Propst i.R. Matthias Blümel und Ulrich Seelemann, ehemaliger Konsistorialpräsident der EKBO.

“Wir waren nicht nur Partner, wir sind Freunde geworden“: Bischof Ibrahim Azar sprach als erster aus, was danach andere ebenfalls betonten – ob in den Grußworten nach dem Gottesdienst oder beim lockeren Empfang im Garten des Missionshauses. Pfarrer Jens Nieper, der 2012 aus Westfalen als Nahostreferent und Geschäftsführer des Jerusalemsvereins nach Berlin kam, hat während der Jahre im Amt enge Verbindungen geknüpft. Das war nicht selbstverständlich in einem spannungsreichen Arbeitsfeld wie dem Nahen Osten. Diese persönlichen Verbindungen halfen ihm, wenn es dort zu Konflikten kam. Beim Schulzentrum Talitha Kumi etwa ist das Berliner Missionswerk nicht nur Träger, sondern auch Arbeitgeber. In einer Grußbotschaft, überbracht von Direktor Wolf, wünschten denn auch die Lehrerinnen und Lehrer der Schule Jens Nieper alles Gute – und dankten  für die Fairness und den Respekt, den er in allen Verhandlungen, so schwierig sie gewesen sein mögen, immer beibehalten habe.

„Das war kein Job, sondern eine Berufung“: Pfarrerin Barbara Deml hatte als stellvertretende Direktorin die Verabschiedung vorgenommen – und den Gruß des Direktors aus dessen lange geplanten Urlaub in Frankreich übermittelt. „Wir werden Dich an vielen Stellen vermissen“, so Barbara Deml, „das zeigt, wieviel Dir gelungen ist, was du aufgebaut und gestaltet hast.“ In seiner Predigt zitierte Jens Nieper den Wappenspruch seiner Familie aus dem Lukasevangelium: „Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geeignet für das Reich Gottes.“ In diesem Sinne sei er dankbar für das, was war ¬– jetzt wolle er diesen Moment feiern und zuversichtlich nach vorn schauen.

Pfarrer Jens Nieper verlässt nach neun Jahren das...

Pfarrer Jens Nieper verlässt nach neun Jahren das Nahostreferat des Berliner Missionswerkes und wird zum 1. September Gemeindepfarrer in Dortmund.

 

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