Kinder in Talitha Kumi, Foto: Berliner Missionswerk

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Unruhen und Polizeigewalt in Südkorea: Presbyterianische Kirche (PROK) setzt sich für Demokratie und Gerechtigkeit ein

Seit dem Frühjahr ist die südkoreanische Bevölkerung verunsichert über US-Fleischimporte, die nicht ausreichend kontrolliert sein sollen. Seit einigen Wochen gibt es eine ständige Protestbewegung, die auf diese Unsicherheit für die Bevölkerung hinweist. Mit einer besonders in den Nachtstunden eindrücklichen Licherterkette, die sich über den berühmten Nam-Sam-Berg in Seoul erstreckt, wird auf diesen Wunsch der Bevölkerung hingewiesen.

Da die Regierung seit einigen Tagen massive Polizeikräfte gegen die Demonstranten einsetzt, haben seit dem 1. Juli katholische Christen, Buddhisten und der Nationale Kirchenrat Koreas unter der Führung unserer Partnerkirche PROK vor dem Rathaus in Seoul zu Friedengebeten aufgerufen und Forderungen an die Regierung gestellt. In einer Erklärung wird unter anderem erinnert an frühere Polizeieinsätze während der Militärdiktatur, die sich nicht wiederholen dürfen.

Die kirchlichen Gebetsgottesdienste endeten mit einer Kollekte für die Krankenhauskosten der verletzen Demonstranten und auch Polizisten.

(Quelle: PROK E-News 4.7.2008)

 

Originalmeldung der PROK, englisch, PDF (708 kB)

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