Kinder in Talitha Kumi, Foto: Berliner Missionswerk

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Anglikanischer Bischof von Jerusalem ruft zur Unterstützung der Menschen in Gaza auf

Der Bischof der Diözese Jerusalem der Bischöflichen Kirche in Jerusalem und im Nahen Osten, Suheil Dawani, bittet in einer Stellungnahme zur Situation in Gaza und speziell zum Al Ahli Arab Hospital der Kirche in GazaStadt eindringlich um Solidarität durch Gebete und finanzielle Unterstützung.

Die Bischöfliche Kirche mit ihren 29 Gemeinden und 39 Institutionen in Israel, den besetzten Gebieten, Jordanien, Syrien und dem Libanon engagiert sich stark für Frieden und Versöhnung im Nahen Osten. Sie gehört zur internationalen Gemeinschaft des EMS. Die Diözese Jerusalem betreibt das Al Ahli Arab Krankenhaus seit über 100 Jahren. Dieses kümmert sich um Gesundheit und Wohlergehen aller Menschen im Gaza Streifen. Das Krankenhaus wird kontinuierlich vom EMS unterstützt.

 

„An jedem Tag seit dem Beginn der militärischen Operationen hat das Krankenhaus 20 bis 40 verletzte oder verwundete Patienten aufgenommen. Ein großer Teil von ihnen braucht stationäre Behandlung und Operationen. Diese Patienten kommen zu denjenigen dazu, die nicht konfliktbezogene Krankheiten haben. Ungefähr ein Viertel der Patienten sind Kinder“, schreibt Bischof Suheil Dawani. „Die Mitarbeitenden arbeiten rund um die Uhr und kämpfen mit den Folgen von Erschöpfung und begrenzten Ressourcen in einem konfliktgeladenen Gebiet mit weiter andauernden Militäroperationen. Viele medizinische Güter werden gebraucht, besonders Verbandmaterial und Hilfsmittel für Verbrennungen und Traumata.“ Der Bischof bittet um Gebete und finanzielle Unterstützung für das Krankenhaus und seine Mitarbeitenden. „Obwohl mehrere Mitarbeitende Tote und Verletzte in ihren eigenen Familien zu beklagen haben, arbeiten sie stellvertretend für alle von uns als Zeuginnen und Zeugen der Liebe Gottes zu allen Menschen. Während wir fortfahren für gemeinsamen Frieden für Palästinenser und Israelis zu beten, denken wir besonders an diese hingebungsvollen Menschen, die nicht weggehen können, die aber vor allem nicht weggehen wollen, sondern vielmehr alles was sie können tun, um zu helfen.“

 

Quelle: Pressemitteilung des Evangelischen Missionswerks in Südwestdeutschland (EMS) vom 08.01.2009

 

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