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Flüchtlingskirche: Einführung des neuen Teams (Berlin-Kreuzberg)

Am Dienstag, 22. Januar 2019, 17 Uhr, wird Pfarrerin Dagmar Apel (Migrationsbeauftragte im Berliner Missionswerk der EKBO) die neue Pfarrerin der Flüchtlingskirche, Ulrike Wohlrab, und die diakonische Leitung der Flüchtlingskirche, Leslie Frey, in der Flüchtlingskirche in ihren Dienst einführen. Anschließend Empfang. Flüchtlingskirche c/o St. Simeon, Wassertorstr. 21a, 10969 Berlin-Kreuzberg (Anfahrt: U8/M29 Moritzplatz; U12 Prinzenstraße). Um Anmeldung bis 15. Januar wird gebeten, per E-Mail an Manuela Pagano, m.pagano @ ekbo.de.

Die Kunsthistorikerin Leslie Frey und Pfarrerin Ulrike Wohlrab bilden seit Ende 2018 das neue Leitungsteam der Flüchtlingskirche St. Simeon in Berlin-Kreuzberg. „Wir wollen uns in die Stadt gut vernetzen und vor allem durch kulturelle Veranstaltungen Alt- und Neuberlinerinnen und Berliner zu relevanten gesellschaftlichen Themen zusammenbringen“, sagt Leslie Frey, die zuvor unter anderen als Projektmanagerin für zeitgenössische Ausstellungen und selbständige Galeristin gearbeitet und ehrenamtlicheinen Catering-Service mit Geflüchteten (KAMUN – Taste of Hope) gegründet hat. Ihre Kollegin, Pfarrerin Ulrike Wohlrab, war mehr als zehn Jahre als Pfarrerin in Jerusalem tätig und zwei Jahre Pfarrerin der Studierendengemeinde Berlin. „Mir ist die Verbindung von Glaube und Alltag in interreligiöser Hinsicht besonders wichtig. Konkret stellen wir uns dazu Ausstellungen zu Festen und Traditionen für Schulen und Kirchgemeinden vor, die wir interreligiös konzipieren wollen“, sagt Ulrike Wohlrab.

Natürlich werde die bisherige Arbeit des Teams der Flüchtlingskirche mit Beratung, Kursen und Vernetzungstreffen weitergeführt und vor allem Hilfe bei allen Fragen zum Kirchenasyl gewährleistet, betont Pfarrerin Wohlrab. „Als Kirche, als Christinnen und Christen setzen wir uns für diejenigen ein, deren Stimme sonst nur gehört wird, wenn es Probleme gibt“, sagt Ulrike Wohlrab, „Wir wollen das Miteinander in Stadt und Land voranbringen und spirituelle Räume der Begegnung schaffen, um Religion als positive Kraft in der Gesellschaft zu stärken.“ 

 

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