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"Heilige Räume – wo wohnt eigentlich Gott?“ (Fläming-Bibliothekssaal, Rabenstein)

Im Rahmen des „theologischen Salons“ in Rädigke: "Heilige Räume – wo wohnt eigentlich Gott?“, Freitag, 16. August, 19.30 Uhr, Ort: 14823 Rabenstein/Fläming, OT Rädigke, Hauptstr. 40 (Fläming-Bibliothekssaal im Gasthof Moritz). Referent: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für den interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), zahlreiche Veröffentlichungen zu den Themenbereichen interreligiöser Dialog, Nah-Ost-Konflikt und Spiritualität.

„Gott wohnt im Himmel“, sagt der Volksmund. Mancher meint: Da könne er auch bleiben. Hat Gott denn überhaupt einen Wohnort? Im Tempel? In einer Kirche? In Mekka, im Rom oder Jerusalem? Braucht Gott überhaupt einen festen Ort? Wenn er denn ist - Ist er nicht überall an alle Orten? Und er zeltet hier und da?

Nach evangelischem Verständnis gibt keine besonderen sakralen, heiligen Räume. Also auch keinen festen Ort, wo Gott wohnt. Alles ist im selben Maße heilig wie profan. Gott ist nicht im Tempel, in einem besonderen Raum zu finden, sondern dort, „wo Güte und Liebe wohnt, da ist Gott“.

Manche sagen aber auch: Glaube braucht Raum. Es ist nicht gleichgültig, wo wir uns aufhalten. Orte prägen uns. Das gilt gerade in einer schnelllebigen, technokratischen und ökonomischen Welt, in der so viele Menschen ortlos, heimatlos geworden sind. Heilige Orte sind Orte, die sich etwas aus uns machen, die uns daran erinnern, dass unser Leben mehr ist als zweckbestimmt zu funktionieren, die über den Augenblick, ja sogar über unser begrenztes Leben hinausweisen. Sie sind Schutzräume für die Seele. Und sie werden Kraftorte, indem Menschen sie heiligen mit ihren Tränen und mit ihrem Jubel.

Veranstalter: Kirchenkreis Rädigke-Belzig

 

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