Das Ökumenische Freiwilligenprogramm

Das Ökumenische Freiwilligenprogramm

Das Berliner Missionswerk entsendet seit fast 50 Jahren Freiwillige in Projekte seiner Partnerkirchen in China, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kuba, Ostjerusalem, Palästina, Rumänien, Schweden, Südafrika, Taiwan und Tansania. Die Freiwilligen lernen von den Partnern und bringen eigene Erfahrungen in die Projekte ein. Durch die persönlichen Begegnungen werden unsere Partnerschaften gestärkt und vertieft. Zu den Werten, den Wurzeln und der Identität des Berliner Missionswerkes erfahren Sie mehr in unserem Leitbild.

Bewerbungen für den Freiwilligenjahrgang 2020/2021 sind möglich bis zum 22. Oktober 2019. Am Samstag, den 28. September 2019, findet von 10 bis 15 Uhr der Infotag des Freiwilligenprogramms statt. Die Teilnahme - einschließlich Imbiss und Material - ist kostenlos. Veranstaltungsort ist das Berliner Missionswerk, Georgenkirchstraße 70, in 10249 Berlin-Friedrichshain

Beim Infotag erwarten Sie unsere Mitarbeiter*innen und ehemaligen Freiwilligen, um über das Bewerbungsverfahren, den Ablauf der Vorbereitung und des Freiwilligenjahres sowie die einzelnen Einsatzstellen zu berichten. Nach dem Mittagessen können Sie in offenen Länderrunden Fragen stellen oder weitere Berichte aus den Einsatzländern hören

Das Auswahlseminar findet vom 15. bis 17. November 2019 in Berlin statt. Der Kostenbeitrag für die Seminarteilnahme (Übernachtung, Vollverpflegung, Material) beträgt 60 Euro.

Besonders zu einer Bewerbung ermutigen möchten wir Bewerberinnen und Bewerber aus unseren beiden Trägerkirchen, der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und der Evangelischen Landeskirche Anhalts.

Das Freiwilligenjahr kann - je nach Einsatzort - durch weltwärts, als Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD) oder als Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) anerkannt werden.

Haben Sie Fragen zur Bewerbung oder zum Freiwilligenjahr?

Dann können Sie sich gerne an uns wenden; per E-Mail an freiwilligenprogramm @ bmw.ekbo.de oder per Telefon unter 030/24344-5759.


Informationen zum Herunterladen

 


Hier haben wir einige häufig gestellte Fragen zusammengestellt:

 
In welchen Ländern kann ich meinen Freiwilligendienst absolvieren?

Wir bieten Stellen in China, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kuba, Ostjerusalem, Palästina, Rumänien, Schweden, Südafrika, Taiwan oder Tansania an Genauere Informationen zu den Stellen finden Sie auf der Seite der Einsatzländer.


Welche Voraussetzungen müssen BewerberInnen erfüllen?
BewerberInnen sollten mindestens 18 Jahre und höchstens 28 Jahre alt sein; Stichtag ist der 10. August im Jahr der Ausreise. Sie sollten außerdem gesundheitlich fit für ein Jahr im Ausland sein, Interesse an anderen Kulturen und Lebensverhältnissen haben, bereit sein engagiert mitanzupacken, bald die Schule abschließen, ihre Ausbildung beenden oder studieren.

Welche Möglichkeiten bietet ein Freiwilligendienst?

Freiwillige können die Menschen und Projekte unserer weltweiten Partnerkirchen kennenlernen, ihren Erfahrungshorizont erweitern, eigene Gewohnheiten hinterfragen sowie Sprachkenntnisse und soziale Kompetenzen erweitern. Der Freiwilligendienst bietet einen intensiven Einblick in die Situation des Gastlandes und ermöglicht die Auseinandersetzung mit ökumenischen und entwicklungspolitischen Fragen. Freiwillige übernehmen Verantwortung und erhalten Impulse für die berufliche Orientierung.

Wie viele Einsatzplätze gibt es?

Wir entsenden zurzeit 27 Freiwillige jährlich ins Ausland. In China, Frankreich, Großbritannien, Rumänien, Schweden und Taiwan steht uns jeweils ein Einsatzplatz zur Verfügung. Nach Kuba und Südafrika können wir bis zu zwei Freiwillige, nach Italien drei Freiwillige und nach Tansania und Palästina vier Freiwillige entsenden. In Ostjerusalem stehen uns sechs Einsatzstellen zur Verfügung. In Deutschland sind zudem - im Rahmen unseres Inwärts-Programms - drei Freiwillige aus unseren Partnerländern tätig.

Wie lange dauert der Einsatz?
Der Einsatz dauert - je nach Land - zwischen zehn und zwölf Monaten. Als Freiwillige/r verpflichten Sie sich für die gesamte Dauer des Einsatzes.


Gibt es eine Begleitung des Berliner Missionswerkes im Land?

Die Länderreferenten des Berliner Missionswerkes sowie die Mitarbeiterinnen des Freiwilligenprogramms sind für die Begleitung der Freiwilligen zuständig, regeln die Voraussetzungen für Ihren Einsatz, pflegen den Kontakt zu den Partnerorganisationen und unterstützen den Lernprozess durch Begleitseminare und Auswertungsgespräche. Im Land werden die Freiwilligen von Arbeitsvorgesetzten und Mentoren begleitet.


Wann ist Bewerbungsschluss?
Interessierte für ein Freiwilligenjahr 2020/21 können sich bis zum 22. Oktober 2019 für den Dienstbeginn im Spätsommer 2020 bewerben.


Was gehört in eine Bewerbung?

Zu einer vollständigen Bewerbung gehören:


Kann ich mich für eine bestimmte Einsatzstelle bzw. ein Einsatzland bewerben?

Wir versuchen nach Möglichkeit, Ihre Wünsche zu berücksichtigen. Es kann jedoch vorkommen, dass wir Ihnen nach der Auswahl einen alternativen Stellenvorschlag unterbreiten.


Wie viele Bewerbungen erhält das Berliner Missionswerk?

Das ist sehr unterschiedlich und sehr schwer vorauszusagen. In der Regel können wir etwa die Hälfte der BewerberInnen in unser Programm aufnehmen.


Nach welchen Kriterien werden die Freiwilligen ausgewählt?

Für einige Einsatzbereiche- oder Länder ist die Nachfrage höher als unser Angebot. In einigen Einsatzstellen sind besondere Fähigkeiten oder Erfahrungen, die Vorrausetzung für einen Dienst. Außerdem achten wir auf allgemeine Kompetenzen, die für einen Freiwilligendienst wichtig sind, z.B. Interesse an anderen Lebensformen, die Fähigkeit sich auf Neues einzulassen und Engagement in Kirche und/oder Gesellschaft.


Muss ich die Sprache des Einsatzlandes schon vor dem Dienst sprechen können?

Das ist sehr unterschiedlich. Für einen Dienst in französisch- oder englischsprachigen Ländern werden Sprachkenntnisse vorausgesetzt. Für alle anderen Länder werden im Einsatzland Sprachkurse angeboten. Ein rechtzeitiger Spracherwerb vor Ausreise wird vorausgesetzt, denn der Spracherwerb ist ein wichtiger Teil der Vorbereitung auf den Freiwilligendienst. Je mehr Sprachkenntnisse Sie im Vorfeld sammeln können, desto leichter wird Ihnen der Einstieg in das Freiwilligenjahr fallen. Wir empfehlen dringend, dass Sie sich so intensiv wie möglich sprachlich vorbereiten.


Was passiert, nachdem meine Bewerbung eingegangen ist?

Wenn Ihre Bewerbung vollständig bei uns eingegangen ist, laden wir Sie zu einem mehrtägigen Auswahlseminar ein. Sollte die Bewerberzahl das Kontingent unserer Plätze beim Auswahlseminar übersteigen, treffen wir eine Vorauswahl für die Teilnahme aus Seminar. Beim Auswahlseminar erwarten Sie unsere MitarbeiterInnen und ehemaligen Freiwilligen. Wir werden Sie in verschiedenen Einheiten durch persönliche Vorstellung, Diskussionen und Einzelgespräche näher kennenlernen und im Anschluss an das Seminar über die Stellenbesetzungen entscheiden.


Wann erfahre ich, ob ich angenommen wurde?

Wenn ca. eine Woche nach dem Auswahlseminar die Entscheidung getroffen wird, erhalten die künftigen Freiwilligen einen Stellenvorschlag von uns. Dieser muss innerhalb von einer Woche angenommen oder abgelehnt werden.


Welche Kosten kommen auf mich zu?

Das Berliner Missionswerk übernimmt ein monatliches Taschengeld, die Kosten von Versicherungen, Visa sowie Begleitseminaren und stellt eine angemessene und ortsübliche Unterkunft einschließlich Verpflegung. Die Freiwilligen übernehmen einen Anteil der Kosten für die Sprachkurse, die vom Berliner Missionswerk organisiert werden. Für weltwärts-Freiwillige werden die Kosten für An- und Abreise in das Einsatzland übernommen. Freiwillige haben darüber hinaus Anspruch auf Kindergeld.

Was steckt hinter der Idee der Freundeskreise?
Freiwillige sind gebeten einen Freundeskreis von mindestens. 10 Personen für die Zeit Ihres Freiwilligendienstes zu bilden. Ein fester Personenkreis, der die Freiwilligen auf ihrem Weg begleitet, ist wichtig. Sie brauchen Menschen, die während ihres Einsatzes mit Ihnen in Kontakt bleiben, an Ihren Erlebnissen Anteil nehmen, an Sie denken und für Sie beten. Die Freundeskreise erhalten einen Einblick in das Leben der Menschen in den ausländischen Partnerkirchen. Ein Netz des Wissens übereinander entsteht. Es ist für sie wichtig, sich mit vertrauten Menschen über ihre neuen Einsichten und persönlichen Veränderungen austauschen zu können. Jedes Freundeskreismitglied wird um einen monatlichen Beitrag von 15 Euro oder mehr gebeten. Hinter den Freundeskreisen steht der Gedanke der Solidarität. Es geht nicht um die Finanzierung des eigenen Dienstes, vielmehr tragen die Spenden dazu bei, dass möglichst viele Freiwillige einen solchen Dienst absolvieren können, auch diejenigen, denen weniger Geld zur Verfügung steht. Die Freundeskreise ermöglichen es uns, für Sie und Ihre Mitfreiwilligen gut organisierte, pädagogisch begleitete und inhaltlich sinnvolle Freiwilligendienste anzubieten.


Wie werden unsere Freiwilligenprogramme finanziert?

Die Finanzierung des Freiwilligenprogramms geschieht durch den Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie das weltwärts-Programm vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und Spenden.


Wie sind die Standards im Einsatzland?
Das Berliner Missionswerk sorgt – in Absprache mit den Projektpartnern – für Unterkunft, Verpflegung und Taschengeld. Darüber hinaus sorgt das Berliner Missionswerk für Ihre Auslandskranken- Unfall und Haftpflichtversicherung im Land. Der Standard der Unterkunft und die Höhe des Taschengeldes richten sich nach landesüblichen Bedingungen, nach den finanziellen Möglichkeiten der Partner und manchmal auch nach den Lebensumständen der Menschen, mit denen die Freiwilligen zusammenarbeiten. Die Bedingungen sind meist bescheidener, als Sie es von zu Hause gewohnt sind, aber übersteigen häufig den ortsüblichen Standard. In manchen Ländern leben die Freiwilligen allein in Wohnungen oder Häusern. Manchmal wohnen die Freiwilligen mit anderen Freiwilligen oder Einheimischen in Wohngemeinschaften. In einigen Fällen wohnen die Freiwilligen direkt in ihrem Projekt (z.B. in Talitha Kumi oder in Mufindi).


Kann ich während des Freiwilligenjahres Urlaub nehmen?
Ihr Urlaubsanspruch ist vertraglich festgeschrieben. Urlaub muss immer mit der Einsatzstelle abgesprochen und genehmigt werden. Das Berliner Missionswerk muss immer über längere Abwesenheiten informiert werden.
 
Welche Versicherungen brauche ich?
Das Berliner Missionswerk schließt für Sie folgende Versicherungen ab: Auslandskrankenversicherung, Haftpflichtversicherung und Unfallversicherung. Die Versicherungsdienstleister sind abhängig vom rechtlichen Rahmen Ihres Dienstes.


Brauche ich ein Visum für meinen Einsatz?
Für China, Kuba, Palästina, Südafrika Tansania und Taiwan benötigen Sie ein gültiges Visum. Das Berliner Missionswerk unterstützt Sie bei der Beantragung. Dafür benötigen Sie einen Pass, der noch mindestens 6 Monate nach Dienstende gültig sein muss. Die Visumsbeschaffung bedeutet einen großen organisatorischen Aufwand, der nicht immer reibungslos klappt, denn die Bestimmungen ändern sich oft kurzfristig. Die zuständigen ReferentInnen informieren Sie über die notwendigen Schritte und begleiten Ihr Antragsverfahren. Visaverfahren sind oft sehr teuer und kostspielig. Das Berliner Missionswerk übernimmt die meisten Kosten, die Ihnen im Antragsverfahren entstehen.

Haben Sie weitere Fragen?
Dann können Sie sich gerne per E-Mail an freiwilligenprogramm @ bmw.ekbo.de oder per Telefon unter 030/24344-5759 an uns wenden.


Stand: Dezember 2018

 

Weltweite Partner

Weltweite Partner

Das Berliner Missionswerk hält die Verbindung zu über 15 Partnerkirchen und christlichen Organisationen weltweit. In folgenden Ländern sind wir aktiv:


Ansprechpartnerin

Sabine Klingert
Tel +49 (0)30 · 2 43 44-5759
freiwilligenprogramm @ bmw.ekbo.de

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