Mosaik aus der Hagia Sophia in Konstantinopel/Istanbul

Fortbildungen/Studienreisen


Die Angebote im Überblick (hier auch als PDF)

  • Mittwoch, 30. September, 17.30 bis 19.30 Uhr: „Vom Menschen und vom Leben reden - Sterben, Tod und Trauer in verschiedenen Religionen und Kulturen – jüdische, christliche und muslimische Ansätze“
  • Donnerstag, 15. Oktober, 18 bis 19.30 Uhr: „Transkulturalität“ – Was bedeutet es, „zwischen den Kulturen zu leben“ ("Sowohl-als-auch-Identitäten“). Theoretische Grundlagen mit Beispielen. Referentin: Kristina Göthling-Zimpel, M.A., Ruhr-Universität Bochum (ZOOM-online-Veranstaltung)
  • Dienstag, 27. Oktober, 19.30 Uhr: Säkularismus im Islam?
  • Donnerstag, 29. Oktober, 10 bis 17 Uhr: „Was können wir verlernen?“ Judenfeindschaft in Kirche und Gesellschaft – wie ist Umdenken möglich?
  • Dienstag, 10. November, 19.30 Uhr: Umkämpfte Vielfalt. Staat, Religion und Zivilgesellschaft im Ringen um die Zukunft Indonesiens
  • Mittwoch, 9. Dezember, 17.30 Uhr: Menschenrechte und Glaubensfreiheit in Syrien

 

Mittwoch, 30. September, 17.30 bis 19.30 Uhr

„Vom Menschen und vom Leben reden - Sterben, Tod und Trauer in verschiedenen Religionen und Kulturen – jüdische, christliche und muslimische Ansätze“. ONLINE-VERANSTALTUNG – wenige können auch vor Ort sein: Unionhilfswerk Hospizdienst-Nord, Schlieperstraße 75, 13507 Berlin-Tegel

WICHTIG: Ihre Teilnahme ist nur mit Voranmeldung möglich: info @ ehrenamt-reinickendorf.de
Sie erhalten eine Bestätigung ihrer Anmeldung. Der persönliche Teilnahme-Link wird einige Tage vor der Veranstaltung per E-Mail an Sie versendet. Wir freuen uns auf ihre Teilnahme.

Erfahrungen von Leben und Tod prägen die Menschen und machen oft sprach- und hilflos. Welche Trauerrituale können helfen in solchen existenziellen Grenzsituationen? Der Umgang mit Sterben und Tod hat viel damit zu tun, wie ich das Leben verstehe. Was sind die Grundlagen aus jüdischer, christlicher und muslimischer Perspektive? Welche Gemeinsamkeiten können wir entdecken und uns dabei einander wertschätzend begegnen? Gemeinsam machen wir uns auf den Weg, spirituellen und kulturellen Aspekte, Ritualen und Traditionen nachzusehen.

Impulsgeber und Gesprächspartner:

  • Dr. Andreas Goetze Landeskirchlicher Pfarrer für den Interreligiösen Dialog (EKBO), Geistlicher Begleiter
  • Ender Çetin, Islamwissenschaftler und Imam, Deutsche Islamische Akademie (DIA), Berlin, Seelsorger in der Jugendstrafanstalt

Donnerstag, 15. Oktober, 18 bis 19.30 Uhr:

„Transkulturalität“ – Was bedeutet es, „zwischen den Kulturen zu leben“ (sowohl als auch-Identitäten“). Theoretische Grundlagen mit Beispielen; ZOOM-online-Veranstaltung im Themenfeld „Kultursensible Beratung in Kirche und Gemeinde“.


Referentin: Kristina Göthling-Zimpel, M.A., Ruhr-Universität Bochum

Anmeldung über: a.goetze @ bmw.ekob.de. Nach der Anmeldung wird Ihnen der Zoom-Zugang zugesandt.

Dienstag, 27. Oktober, 19.30 Uhr

Abendvortrag und Diskussion in der Reihe „Brennpunkt Religion“ an der Urania: Säkularismus im Islam?
Ort: Urania, An der Urania 17, 10787 Berlin

Sonderpreis im Rahmen des Fortbildungsangebots: 6.- Euro! Dafür lohnt die Anmeldung bei: a.goetze @ bmw.ekbo.de

Der Islam gilt weithin als eine Religion, in der das Sakrale das Säkulare besonders effizient und unaufhebbar im Zaum hält. Die islamischen religiösen Vorschriften sollen das Leben der Muslime in einem Maß beherrschen, wie es bei anderen Religionen nicht anzutreffen ist, und dies aufgrund ganz bestimmter inhaltlicher oder institutioneller Eigenheiten des Islam selbst. Diese Auffassung soll in diesem Beitrag auf ihre Stimmigkeit untersucht werden.

  • Referent und Gesprächspartner: Prof. Dr. Alexander Flores, Nahosthistoriker und Islamwissenschaftler, Prof. für Wirtschaftsarabistik i. R.
  • Moderation: Dr. Andreas Goetze, Landeskirchlicher Pfarrer für den interreligiösen Dialog (EKBO)

 

Donnerstag, 29. Oktober, 10 bis 17 Uhr

Fort- und Weiterbildungstag (Workshop): „Was können wir verlernen?“. Judenfeindschaft in Kirche und Gesellschaft – wie ist Umdenken möglich? Ort: Berliner Missionswerk/Ökumenisches Zentrum, Georgenkirchstr. 70.

Leitung: Magrit Herfarth, Studienleiterin für Religionspädagogik (AKD)

ReferentInnen:


Zielgruppe: Ehrenamtlich und beruflich Mitarbeitende, an interreligiösen und theologischen Themen Interessierte, LektorInnen, PrädikantInnen, GemeindepädagogInnen, PfarrerInnen, Ethik- und ReligionslehrerInnen; Begrenzte Teilnehmer*innen-Zahl: max. 16 Personen.
Kosten: 15 Euro (Studierende: 5 Euro)


Jüdinnen und Juden sind verstärkt Ressentiments und Aggressivität ausgesetzt. Jahrhunderte-alte Wahrnehmungsmuster und Stereotype haben sich bis heute erhalten und können den gesellschaftlichen Umgang nachhaltig prägen. Judenfeindschaft wurde in der christlichen Tradition über Jahrhunderte weitergegeben, antisemitische Einstellungen haben die europäische Geistesgeschichte beeinflusst. Wie können wir diese Denkmuster erkennen und verlernen?
Im Rahmen der Veranstaltung werden Begriff und Erscheinungsformen der Judenfeindschaft bis hin zum Antisemitismus unter die Lupe genommen – mit einem besonderen Focus auf den Nahost-Konflikt als zentrales Aushandlungsfeld zum Thema Antisemitismus. Dabei wird es auch wichtig sein, die Begriffe genauer unter die Lupe zu nehmen. Von was reden wir, wenn wir reden von Antisemitismus, Antizionismus, Antijudaismus, Philosemitismus u.a.?

Eine Arbeitsgrundlage für diesen Studientag ist u. a. die Broschüre: „Amen? – Impulse aus dem jüdisch-christlichen Gespräch für evangelische Gottesdienste“Veranstalter: Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum in Zusammenarbeit mit dem Pastoralkolleg im Amt Kirchlicher Dienste (AKD). Anmeldung über: a.goetze @ bmw.ekbo.de

 

Dienstag, 10. November, 19.30 Uhr

Abendvortrag und Diskussion in der Reihe „Brennpunkt Religion“ an der Urania:
Umkämpfte Vielfalt. Staat, Religion und Zivilgesellschaft im Ringen um die Zukunft Indonesiens. Ort: Urania, An der Urania 17, 10787 Berlin


Sonderpreis im Rahmen des Fortbildungsangebots: 6.- Euro! Dafür lohnt die Anmeldung bei: a.goetze @ bmw.ekbo.de

In Indonesien ringen zunehmend verschiedenste politische, religiöse und gesellschaftliche Kräfte um die Gestaltung der Zukunft des Landes. Im Fokus wissenschaftlicher Betrachtung und der Berichterstattung stehen dabei oft nur Richtungskämpfe innerhalb des Islams. Die Rolle anderer Religionen und Interessengruppen wird unterschätzt. Der Vortrag stellt verschiedene Akteure und Überzeugungen vor, deren Auseinandersetzungen miteinander in Analysen zu Lage und Zukunft der drittgrößten Demokratie der Welt einfließen sollten.

  • Referent und Gesprächspartner: Dr. Eckhard Zemmrich, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Moderation: Dr. Andreas Goetze, Landeskirchlicher Pfarrer für den interreligiösen Dialog (EKBO)

 

Mittwoch, 9. Dezember, 17.30 Uhr

Abendvortrag und Diskussion in der Reihe „Brennpunkt Religion“ an der Urania aus Anlass des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember: "Menschenrechte und Glaubensfreiheit in Syrien",
Ort: Urania, An der Urania 17, 10787 Berlin.


Sonderpreis im Rahmen des Fortbildungsangebots: 6.- Euro! Dafür lohnt die Anmeldung bei: a.goetze @ bmw.ekbo.de

Die Freiheit im allgemein und die Glaubensfreiheit sind gemäß der syrischen Verfassung geschützt. Syrien ist eine demokratische Republik laut des ersten Grundsatzes der Verfassung. Theoretisch liest sich die Verfassung gut an, wenn man übersieht, dass Al-Scharia laut des dritten Grundsatzes der Verfassung eine Hauptquelle der Gesetzgebung ist. Jedoch heißt das lange nicht, dass Syrer gar keine Glaubensfreiheit genießen oder besser gesagt genossen haben. Jetzt kann man in Syrien von gar keinen Rechten sprechen geschweige denn von Menschenrechten. Vor dem Krieg waren wir aber unbeachtlich der Religion alle Syrer. Doch manche waren syrischer als die anderen! 

Referent und Gesprächspartner: Tarek Bashour, gebürtiger Syrer, Jurist für Menschenrechte und Ausländerrecht, Berater für Re-Integration bei der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) in Duisburg.

Moderation: Dr. Andreas Goetze, Landeskirchlicher Pfarrer für den interreligiösen Dialog (EKBO)

Vorschau: September 2021 bis April 2022

Kultursensible Beratung in Kirche und Gemeinde: Fortbildungskurs in sechs Modulen im Zeitraum  in Brandenburg an der Havel, Berlin, Erfurt und Wittenberg

Christinnen und Christen leben und arbeiten heute in kulturell vielfältigen Kontexten. Das bereichert und weitet den Horizont. Es kann aber auch Identitätsfragen bei den Beteiligten auslösen und Konfliktpotential enthalten.

Der Kurs „Kultursensible Beratung in Kirche und Gemeinde“ verbindet die Diskussion von interkulturellem und interreligiösem Wissen mit praxisorientierten Einheiten in verschiedenen Berufsfeldern. Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, ihre eigenen interkulturellen Erfahrungen einzubringen und sie in der Gruppe zu reflektieren. Sie vertiefen ihre Kenntnisse, tauschen sich zu Erfahrungen und Zielsetzungen in der interkulturellen Arbeit aus und erweitern ihre Kompetenzen im Bereich kultursensible Beratung. Ziel des Kurses ist eine reflektierte innere Haltung sowie ein Wissensgewinn in Bezug auf interkulturelle Begegnungen und ihre Ermöglichung in der eigenen Arbeit.

Zielgruppen: Haupt- und Ehrenamtliche aus der EKM und aus der EKBO: Pfarrer*innen, ReligionslehrerInnen, DiakonInnen und GemeindepädagogInnen, Krankenhaus- und NotfallseelsorgerInnen, FEA-Interessierte, ErzieherInnen, LektorInnen, Synodale, Mitglieder von Gemeindekirchenräten.

Gruppe: 12 bis 14 Personen; Dauer: 6 Module im Zeitraum von 8 Monaten (Sept. 2020 – April 2021)

  • Modul 1 (8. bis 10. September 2021, Pastoralkolleg der EKBO, Burghof 5, 14776 Brandenburg an der Havel): Einführung
  • Modul 2 (14. Oktober 2021, Vivantes Klinikum Spandau, Neue Bergstraße 6, 13585 Berlin): Interkulturelles Zusammenleben jenseits von Religion
  • Modul 3 (25. November 2021, Berliner Missionswerk, Georgenkirchstraße 70, 10249 Berlin): Interreligiöses Zusammenleben
  • Modul 4 (13. Januar 2022, Landeskirchenamt der Ev. Kirche in Mitteldeutschland, Michaelisstraße 39, 99084 Erfurt): Kirche interkulturell und interreligiös
  • Modul 5 (9. bis 11. März 2022, Ev. Akademie Sachsen-Anhalt e.V., Schlossplatz 1d, 06886 Wittenberg): Gemeinde leben – interkulturell und interreligiös
  • Modul 6 (18. oder 29. April 2022, Berliner Missionswerk, Georgenkirchstraße 70, 10249 Berlin): Abschluss

 
Es gelten die Förderrichtlinien Ihrer Landeskirche. Zuschussmöglichkeiten durch Kirchenkreise und Landespfarrämter sind gegeben.


Als Fortbildungsangebot ist der Kurs durch Ihre Landeskirche förderbar. Zuschussmöglichkeiten durch Kirchenkreise und Landespfarrämter sind gegeben. Zur individuellen Beratung über Fördermöglichkeiten stehen aus der Steuerungsgruppe bereit: Pfarrerin Petra Albert (im Bereich der EKM), sowie Pfarrer Holger Bentele und Pfarrer Dr. Andreas Goetze (im Bereich der EKBO).


Zum Herunterladen: Flyer mit weiteren Informationen


Jetzt schon mal reinschnuppern … mit Einstimmungen per ZOOM!

Drei Einstimmungs- bzw. Einführungsseminare als Online-Veranstaltung (mit ZOOM, einer App für Videokonferenzen) bieten Ihnen die Möglichkeit, sich mit dem Thema der Weiterbildung vertraut zu machen und sich zu entscheiden, ob Sie mit dabei sein möchten.

Donnerstag, 15. Oktober 2020, 18 bis 19.30 Uhr (Erster Einstimmungsabend)
„Transkulturalität“ – Was bedeutet es, „zwischen den Kulturen zu leben“ ("Sowohl als auch-Identitäten“); theoretische Grundlagen mit Beispielen. Referentin: Kristina Göthling-Zimpel, M.A., Ruhr-Universität Bochum

Anmeldung über: a.goetze @ bmw.ekob.de. Nach der Anmeldung wird Ihnen der Zoom-Zugang zugesandt.

Vorschau auf weitere Einstimmungsveranstaltungen:

  • 14. Januar 2021, 18 bis 19.30 Uhr: Was ist „Kultursensibilität“? Was heißt interreligiös und kultursensibel in der Seelsorge arbeiten? Referentin: Dr. Christina Kayales.
  • 9. ODER 10. März 2021, 18 bis 19.30 Uhr: Was ist „Interkulturelle Theologie“? Welche theologischen Gründe gibt es dafür, interkulturell zu arbeiten? Referent: Prof. Dr. Andreas Feldtkeller, HU Berlin.

 

 

Weltweite Partner

Weltweite Partner

Das Berliner Missionswerk hält die Verbindung zu über 20 Partnerkirchen und christlichen Organisationen weltweit. In folgenden Ländern sind wir aktiv:


Ansprechpartner

Dr. Andreas Goetze
Landeskirchlicher Pfarrer
für den interreligiösen Dialog
Tel +49 (0)30 · 2 43 44-167
a.goetze @ bmw.ekbo.de