Moschee am Columbiadamm, Foto: Gabriele Kantel (cc-by-nc)

Veranstaltungen zum interreligiösen Dialog


Mittwoch, 30. September, 17.30 bis 19.30 Uhr

„Vom Menschen und vom Leben reden - Sterben, Tod und Trauer in verschiedenen Religionen und Kulturen – jüdische, christliche und muslimische Ansätze“. Online-Veranstaltung – wenige können auch vor Ort sein: Unionhilfswerk Hospizdienst-Nord, Schlieperstraße 75, 13507 Berlin-Tegel

WICHTIG: Ihre Teilnahme ist nur mit Voranmeldung möglich: info @ ehrenamt-reinickendorf.de
Sie erhalten eine Bestätigung ihrer Anmeldung. Der persönliche Teilnahme-Link wird einige Tage vor der Veranstaltung per E-Mail an Sie versendet. Wir freuen uns auf ihre Teilnahme.

Erfahrungen von Leben und Tod prägen die Menschen und machen oft sprach- und hilflos. Welche Trauerrituale können helfen in solchen existenziellen Grenzsituationen? Der Umgang mit Sterben und Tod hat viel damit zu tun, wie ich das Leben verstehe. Was sind die Grundlagen aus jüdischer, christlicher und muslimischer Perspektive? Welche Gemeinsamkeiten können wir entdecken und uns dabei einander wertschätzend begegnen? Gemeinsam machen wir uns auf den Weg, spirituellen und kulturellen Aspekte, Ritualen und Traditionen nachzusehen.

Impulsgeber und Gesprächspartner:

  • Dr. Andreas Goetze Landeskirchlicher Pfarrer für den Interreligiösen Dialog (EKBO), Geistlicher Begleiter
  • Ender Çetin, Islamwissenschaftler und Imam, Deutsche Islamische Akademie (DIA), Berlin, Seelsorger in der Jugendstrafanstalt

 

Dienstag, 27. Oktober, 19.30 Uhr

Säkularismus im Islam? Vortrags und Gesprächsforum in der Urania: „Religion – Politik – Spiritualität“, An der Urania 17, 10787 Berlin-Schöneberg.

Der Islam gilt weithin als eine Religion, in der das Sakrale das Säkulare besonders effizient und unaufhebbar im Zaum hält. Die islamischen religiösen Vorschriften sollen das Leben der Muslime in einem Maß beherrschen, wie es bei anderen Religionen nicht anzutreffen ist, und dies aufgrund ganz bestimmter inhaltlicher oder institutioneller Eigenheiten des Islam selbst. Diese Auffassung soll in diesem Beitrag auf ihre Stimmigkeit untersucht werden.

  • Referent und Gesprächspartner: Prof. Dr. Alexander Flores, Nahosthistoriker und Islamwissenschaftler, Prof. für Wirtschaftsarabistik i. R.
  • Moderation: Dr. Andreas Goetze


Eine Veranstaltungsreihe der Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/Ökumenisches Zentrum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), Berlin. Eintritt: 9,50 Euro, ermäßigt 8 Euro, Urania-Mitglieder 5,50 Euro, Schüler und Studenten 4,50 Euro.

Dienstag, 10. November, 19.30 Uhr

Umkämpfte Vielfalt. Staat, Religion und Zivilgesellschaft im Ringen um die Zukunft Indonesiens. Vortrags und Gesprächsforum in der Urania: „Religion – Politik – Spiritualität“, An der Urania 17, 10787 Berlin-Schöneberg.

In Indonesien ringen zunehmend verschiedenste politische, religiöse und gesellschaftliche Kräfte um die Gestaltung der Zukunft des Landes. Im Fokus wissenschaftlicher Betrachtung und der Berichterstattung stehen dabei oft nur Richtungskämpfe innerhalb des Islams. Die Rolle anderer Religionen und Interessengruppen wird unterschätzt. Der Vortrag stellt verschiedene Akteure und Überzeugungen vor, deren Auseinandersetzungen miteinander in Analysen zu Lage und Zukunft der drittgrößten Demokratie der Welt einfließen sollten.

  • Referent und Gesprächspartner: Dr. Eckhard Zemmrich, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Moderation: Dr. Andreas Goetze


Eine Veranstaltungsreihe der Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/Ökumenisches Zentrum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), Berlin. Eintritt: 9,50 Euro, ermäßigt 8 Euro, Urania-Mitglieder 5,50 Euro, Schüler und Studenten 4,50 Euro.

Mittwoch, 9. Dezember, 19.30 Uhr

Aus Anlass des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember: Menschenrechte und Glaubensfreiheit in Syrien. Vortrags und Gesprächsforum in der Urania: „Religion – Politik – Spiritualität“, An der Urania 17, 10787 Berlin-Schöneberg.

Die Freiheit im allgemein und die Glaubensfreiheit sind gemäß der syrischen Verfassung geschützt. Syrien ist eine demokratische Republik laut des ersten Grundsatzes der Verfassung. Theoretisch liest sich die Verfassung gut an, wenn man übersieht, dass Al-Scharia laut des dritten Grundsatzes der Verfassung eine Hauptquelle der Gesetzgebung ist. Jedoch heißt das lange nicht, dass Syrer gar keine Glaubensfreiheit genießen oder besser gesagt genossen haben. Jetzt kann man in Syrien von gar keinen Rechten sprechen geschweige denn von Menschenrechten. Vor dem Krieg waren wir aber unbeachtlich der Religion alle Syrer. Doch manche waren syrischer als die anderen!

  • Referent und Gesprächspartner: Tarek Bashour, gebürtiger Syrer, Jurist für Menschenrechte und Ausländerrecht, jetzt Regionalkoordinator für Integration beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Karlsruhe.
  • Moderation: Dr. Andreas Goetze


Eine Veranstaltungsreihe der Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/Ökumenisches Zentrum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), Berlin. Eintritt: 9,50 Euro, ermäßigt 8 Euro, Urania-Mitglieder 5,50 Euro, Schüler und Studenten 4,50 Euro.



Weltweite Partner

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Das Berliner Missionswerk hält die Verbindung zu über 20 Partnerkirchen und christlichen Organisationen weltweit. In folgenden Ländern sind wir aktiv:


Ansprechpartner

Dr. Andreas Goetze
Landeskirchlicher Pfarrer
für den interreligiösen Dialog
Tel +49 (0)30 · 2 43 44-167
a.goetze @ bmw.ekbo.de