Moschee am Columbiadamm, Foto: Gabriele Kantel (cc-by-nc)

Veranstaltungen zum interreligiösen Dialog

26. Mai, 16 bis 17.30 Uhr

Religionen online im Gespräch: Buddhismus - mehr entdecken – mehr erfahren

„Was ich schon immer mal zum Buddhismus wissen und fragen wollte“ - Ein Gespräch über die Vielfalt buddhistischer Lehr- und Meditationspraxis mit Dr. Wilfried Reuter, spiritueller Leiter des buddhistischen Lotos-Vihara-Zentrums, Berlin und Dr. Andreas Goetze, Landeskirchlicher Pfarrer für den Interreligiösen Dialog (EKBO).

Direkte Begegnungen sind leider noch immer nicht möglich. Das bedeutet aber nicht, dass wir nicht doch interessante interreligiöse Angebote entwickeln können!

Bisher waren wir mit einem Islamwissenschaftler und Iman zum Islam ins Gespräch zu kommen und mit einem Rabbiner zum Judentum. bei der letzten Begegnung der kleinen Reihe treffen wir einen spirituellen Leiter zum Buddhismus. Schalten Sie sich einfach dazu, seien Sie mit dabei beim Zoom-Video-Gespräch.

Dabei sein ist ganz einfach:

  • Zoom-Meeting „Religionen im Gespräch“ beitreten (Meeting-ID: 931 6622 7266/Passwort: dialog)
  • Im Browser werdet ihr durch ein PopUp gefragt, ob ihr das Zoom Meeting zulassen wollt: bitte bestätigen.
  • Euren Namen eingeben. Eine Registrierung ist nicht erforderlich!
  • "Mit Video teilnehmen" anklicken.
  • Links unten am Bildschirm noch "An Audio teilnehmen" anklicken.

 

3., 10., und 17. Juni, jeweils Mittwoch, 19 bis ca. 20.30 Uhr

Unterwegs an Orten des Gebets – in diesem Jahr online! Einladung zu drei interreligiösen Begegnungs-Abenden im online-Format: Glauben in (Post-)Corona-Zeiten,

In diesem Jahr nicht vor Ort in Kirche, Synagoge und Moschee, aber im online-Format: Wir laden ein, über „zoom“ dabei zu sein, einer Videoplattform. Für alle Interessierten gibt es mit dem nächsten NEWS-Letter einen digitalen Zugang zu den drei Abenden.

Die Corona-Krise hat unsere Gesellschaft verändert … auch die Glaubensgemeinschaften: Grundlegende Werte wie Solidarität, Gemeinschaft und Miteinander standen und stehen auf dem Prüfstand, während sich gleichzeitig viele neue Formen der Darbietung entwickelt haben, die den Zusammenhalt stärken. Umso wichtiger ist es zu fragen: Welche Schlüsse ziehen wir aus der Krise für unser Leben miteinander in unserer Gesellschaft und für unsere Religionen?

Mittwoch, 3. Juni, 19 Uhr: Die Krise als Erfahrung!
Welche Fragen bedrängen uns?
Von der Kunst, das Erlebte zu reflektieren – und herauszufinden, welche persönlichen und gesellschaftlichen Schlüsse wir daraus ziehen können.

Mittwoch, 10. Juni, 19 Uhr: Die Krise als Herausforderung!
Was trägt in schweren Zeiten?
Von der Kunst, neue Lebenssituationen gut zu überstehen – und vielleicht sogar geistlich gestärkt daraus hervorzugehen.

Mittwoch, 17. Juni, 19 Uhr: Die Krise als Chance!
Was lernen wir daraus?
Von der Kunst, aus der Bedrängnis eine bessere (digitale) Zukunft zu entwickeln – und auch den eigenen Glauben und das der Glaubensgemeinschaften neu zu gestalten.


Es laden ein:

  • Abraham Geiger Kolleg
  • Amt für kirchliche Dienste (EKBO)
  • Deutsches  Muslimisches Zentrum, Berlin (DMK)
  • Evang. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)
  • Islamische Föderation Berlin (IFB).


Wir bitten um Anmeldung unter a.goetze @ bmw.ekbo.de

Dienstag, 16. Juni, 19.30 Uhr

Muslime in Europa – Integriert, aber nicht akzeptiert? Vortrags und Gesprächsforum in der Urania: „Religion – Politik – Spiritualität“, An der Urania 17, 10787 Berlin-Schöneberg.


Muslime sind heute die größte religiöse Minderheit in Deutschland und Westeuropa. In ihrer großen Mehrheit haben die muslimischen Einwanderer in den europäischen Aufnahmeländern eine Heimat gefunden. Sie sind in den Arbeitsmarkt integriert, haben Familien gegründet und engagieren sich in der Gesellschaft. In zahlreichen Städten gehören repräsentativere Moscheebauten heute zum Stadtbild. Und auf vielen Friedhöfen können muslimische Familien inzwischen ihre Angehörigen nach islamischem Ritus bestatten. Insofern gehört der Islam längst zu Europa und bereichert die kulturelle Vielfalt des Kontinents. Trotzdem ist der Islam in seinen vielfältigen Ausrichtungen der Bevölkerung Europas bislang fremd geblieben, und das nicht allein wegen der islamistisch motivierten Terroranschläge der vergangenen Jahre. Viele Menschen treibt bis heute die Frage um: Kann die Integration von Muslimen in ein säkulares Europa dauerhaft gelingen? Aktuelle Ergebnisse der repräsentativen Religionsmonitor-Umfrage der Bertelsmann Stiftung geben Antworten.

 

  • Referentin und Gesprächspartnerin: Dr. Yasemin El-Menouar, Senior Expert, Programm "Lebendige Werte" der Bertelsmann Stiftung
  • Moderation: Dr. Andreas Goetze


Eine Veranstaltungsreihe der Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/Ökumenisches Zentrum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), Berlin. Eintritt: 9,50 Euro, ermäßigt 8 Euro, Urania-Mitglieder 5,50 Euro, Schüler und Studenten 4,50 Euro.

Dienstag, 15. September , 19.30 Uhr

Trennung von Religion und Staat nur für Muslime? Vortrags und Gesprächsforum in der Urania: „Religion – Politik – Spiritualität“, An der Urania 17, 10787 Berlin-Schöneberg.

Deutschland ist ein säkular verfasster Staat, der Religionsgemeinschaften unterordnet und schützt. Säkular bedeutet also nicht zwingend die Nichtsichtbarkeit religiöser Symbole in staatlichen Räumen. Das wäre ein laizistisches Prinzip. So wird oft gerade auch in Medien argumentiert, wenn es um Islam und Muslim*innen geht, nicht jedoch bei anderen Religionen. Wie müsste eine aufgeklärte und ehrliche Debatte um staatliche Verfasstheit, Körperschaftsrecht und Religionsfreiheit aussehen, damit sie die demokratische Idee einer gerechten Gesellschaft widerspiegelt?

  • Referentin und Gesprächspartnerin: Prof. Dr. Sabine Schiffer, Professorin für Journalismus und Kommunikation an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft Frankfurt/Main, Leiterin des Instituts für Medienverantwortung
  • Moderation: Dr. Andreas Goetze


Eine Veranstaltungsreihe der Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/Ökumenisches Zentrum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), Berlin. Eintritt: 9,50 Euro, ermäßigt 8 Euro, Urania-Mitglieder 5,50 Euro, Schüler und Studenten 4,50 Euro.

Dienstag, 27. Oktober, 19.30 Uhr

Säkularismus im Islam? Vortrags und Gesprächsforum in der Urania: „Religion – Politik – Spiritualität“, An der Urania 17, 10787 Berlin-Schöneberg.

Der Islam gilt weithin als eine Religion, in der das Sakrale das Säkulare besonders effizient und unaufhebbar im Zaum hält. Die islamischen religiösen Vorschriften sollen das Leben der Muslime in einem Maß beherrschen, wie es bei anderen Religionen nicht anzutreffen ist, und dies aufgrund ganz bestimmter inhaltlicher oder institutioneller Eigenheiten des Islam selbst. Diese Auffassung soll in diesem Beitrag auf ihre Stimmigkeit untersucht werden.

  • Referent und Gesprächspartner: Prof. Dr. Alexander Flores, Nahosthistoriker und Islamwissenschaftler, Prof. für Wirtschaftsarabistik i. R.
  • Moderation: Dr. Andreas Goetze


Eine Veranstaltungsreihe der Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/Ökumenisches Zentrum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), Berlin. Eintritt: 9,50 Euro, ermäßigt 8 Euro, Urania-Mitglieder 5,50 Euro, Schüler und Studenten 4,50 Euro.

Dienstag, 10. November, 19.30 Uhr

Umkämpfte Vielfalt. Staat, Religion und Zivilgesellschaft im Ringen um die Zukunft Indonesiens. Vortrags und Gesprächsforum in der Urania: „Religion – Politik – Spiritualität“, An der Urania 17, 10787 Berlin-Schöneberg.

In Indonesien ringen zunehmend verschiedenste politische, religiöse und gesellschaftliche Kräfte um die Gestaltung der Zukunft des Landes. Im Fokus wissenschaftlicher Betrachtung und der Berichterstattung stehen dabei oft nur Richtungskämpfe innerhalb des Islams. Die Rolle anderer Religionen und Interessengruppen wird unterschätzt. Der Vortrag stellt verschiedene Akteure und Überzeugungen vor, deren Auseinandersetzungen miteinander in Analysen zu Lage und Zukunft der drittgrößten Demokratie der Welt einfließen sollten.

  • Referent und Gesprächspartner: Dr. Eckhard Zemmrich, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Moderation: Dr. Andreas Goetze


Eine Veranstaltungsreihe der Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/Ökumenisches Zentrum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), Berlin. Eintritt: 9,50 Euro, ermäßigt 8 Euro, Urania-Mitglieder 5,50 Euro, Schüler und Studenten 4,50 Euro.

Dienstag, 8. Dezember, 19.30 Uhr

Aus Anlass des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember: Menschenrechte und Glaubensfreiheit in Syrien. Vortrags und Gesprächsforum in der Urania: „Religion – Politik – Spiritualität“, An der Urania 17, 10787 Berlin-Schöneberg.

Die Freiheit im allgemein und die Glaubensfreiheit sind gemäß der syrischen Verfassung geschützt. Syrien ist eine demokratische Republik laut des ersten Grundsatzes der Verfassung. Theoretisch liest sich die Verfassung gut an, wenn man übersieht, dass Al-Scharia laut des dritten Grundsatzes der Verfassung eine Hauptquelle der Gesetzgebung ist. Jedoch heißt das lange nicht, dass Syrer gar keine Glaubensfreiheit genießen oder besser gesagt genossen haben. Jetzt kann man in Syrien von gar keinen Rechten sprechen geschweige denn von Menschenrechten. Vor dem Krieg waren wir aber unbeachtlich der Religion alle Syrer. Doch manche waren syrischer als die anderen!

  • Referent und Gesprächspartner: Tarek Bashour, gebürtiger Syrer, Jurist für Menschenrechte und Ausländerrecht, jetzt Regionalkoordinator für Integration beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Karlsruhe.
  • Moderation: Dr. Andreas Goetze


Eine Veranstaltungsreihe der Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/Ökumenisches Zentrum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), Berlin. Eintritt: 9,50 Euro, ermäßigt 8 Euro, Urania-Mitglieder 5,50 Euro, Schüler und Studenten 4,50 Euro.



Weltweite Partner

Weltweite Partner

Das Berliner Missionswerk hält die Verbindung zu über 20 Partnerkirchen und christlichen Organisationen weltweit. In folgenden Ländern sind wir aktiv:


Ansprechpartner

Dr. Andreas Goetze
Landeskirchlicher Pfarrer
für den interreligiösen Dialog
Tel +49 (0)30 · 2 43 44-167
a.goetze @ bmw.ekbo.de