Promotorenprogramm

 

Eine-Welt-PromotorInnen in Brandenburg: Wer wir sind – was wir tun

Gemeinsam Verantwortung übernehmen für die EineWelt: Das ist heute aktueller denn je! Keine Nation, keine Region kann ihre Probleme mehr allein lösen. In der globalisierten Welt kennen Herausforderungen keine Grenzen. Unterscheidungen, wie sie sich etwa in der Bezeichnung „Entwicklungsländer“ ausdrücken, verlieren ihre Bedeutung: Die 2015 beschlossenen UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung nehmen alle Staaten gemeinsam in die Pflicht; wir alle müssen uns entwickeln, unsere Wirtschaftssysteme neu erfinden, damit diese Welt eine Zukunft hat.

Das bedeutet, dass Entwicklung kein Thema für SpezialistInnen bleiben kann, die beispielsweise in Afrika oder Asien tätig sind. Wir alle müssen „Entwicklungshelfer“ der Zukunft in der EinenWelt werden.

Dazu bedarf es eines Bewusstseinswandels, der alle gesellschaftlichen Bereiche erfasst: Was können wir tun für Gerechtigkeit und gegen Armut, für Nachhaltigkeit und gegen Klimawandel? Wie können wir die Ressourcen zugewanderter Menschen für unsere Gesellschaft fruchtbar machen und zugleich Fluchtursachen in den Herkunftsländern bekämpfen? Die dafür nötige Bildungsarbeit braucht ExpertInnen, die Menschen auf den Weg in die Zukunft der EinenWelt begleiten.

Solche ExpertInnen sind die „PromotorInnen“ des Globalen Lernens und der Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert zusammen mit den Bundesländern Stellen für Bildungsreferenten, die Themen wie Fairen Handel, Kommunale Entwicklungszusammenarbeit, Arbeit Migrantischer Organisationen in breiten Kreisen bekannter machen, also „promoten“ sollen. Das PromotorInnen-Programm wurde 2013 initiiert und vereint bundesweit die Arbeit von rund 85 EineWelt-PromotorInnen.

Die EineWelt „promoten“ – Zwei Programme, ein Ziel

Auch in Brandenburg läuft seit 2014 ein solches staatliches PromotorInnenprogramm. Unter diesem Zeichen arbeiten derzeit fünf PromotorInnen als „EntwicklungshelferInnen“ der EinenWelt in Brandenburg. Hier finden Sie dazu nähere Informationen.

Dank der finanziellen Förderung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (über "Engagement Global") und Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst konnte zusätzlich als Projekt des Kirchlichen Entwicklungsdienstes der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ein zweites Programm gestartet werden, in dem derzeit drei Fachkräfte mitarbeiten.

Ziel beider Programme ist es, für die Übernahme von Verantwortung in der EinenWelt zu werben, Initiativen anzuregen und Menschen zum Mitmachen zu motivieren. Beide Programme richten sich an Menschen in Brandenburg, unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu entwicklungspolitischen Initiativen oder einer Glaubensrichtung. Die acht Promotorinnen stimmen sich regelmäßig untereinander ab, auch mit ihren Kolleginnen und Kollegen in den andern Bundesländern.

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Angebote unserer Promotoren vielfach abrufen und bekannt machen. Beide Programme sind zudem über das entwicklungspolitische Landesnetzwerk VENROB e.V. und den Round Table Entwicklungspolitik im Land Brandenburg miteinander und mit anderen Akteuren der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit vernetzt. Lassen Sie sich überraschen, wie vielfältig die Angebote in Brandenburg sind – und nehmen Sie Kontakt mit uns auf: Hier finden Sie Ihre Ansprechpartner (PDF).

Weltweite Partner

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Das Berliner Missionswerk hält die Verbindung zu über 15 Partnerkirchen und christlichen Organisationen weltweit. In folgenden Ländern sind wir aktiv: