Erntedank 2020: Für die Kinder Afrikas | Projekte

Zu Erntedank: Ihre Gabe für die Kinder Afrikas

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Joyce Ngandango ist eine starke Frau! Mit großem Einsatz hat sie ihre kleinen Schützlinge im Huruma-Center in Tansania in den vergangenen Monaten verteidigt. Mit Erfolg! Keines der Kinder hat sich mit Covid-19 infiziert.

Denn die Direktorin hatte das große Gelände mit den Wohnhäusern und Klassenzimmern gleich zu Beginn der Pandemie schnell und konsequent abgeriegelt. An ihrem Büro direkt am Eingang des Centers kam niemand vorbei, der nicht im Center wohnte.

Das Hurum-Center in Iringa wurde in den 1990er Jahren als Reaktion auf die HIV/AIDS-Pandemie gegründet. Unzählige Kinder hatten ihre Eltern und ihr Zuhause an das Immundefekt-Virus verloren. Ihr neues Leben auf der Straße brachte die Kinder mit Gewalt und Drogen in Berührung. Im Huruma-Center fanden sie ein neues Zuhause und eine Perspektive für die Zukunft.

Heute verfolgt das Huruma-Center einen breiteren Ansatz: Mädchen und Jungen aus schwierigen Verhältnissen, minderjährige Betroffene von Zwangsverheiratung und Opfer häuslicher Gewalt finden im Zentrum Zuflucht. Damals wie heute steht das Wohl der Kinder im Huruma-Center an erster Stelle.

Aber wie wird es nun weiter gehen? Offiziell hat sich die Corona-Lage in Tansania entspannt. Die Statistik zeigt rund 500 Infizierte und 21 Todesfälle an. Doch da seit April keine offiziellen Zahlen mehr weitergegeben werden, weiß niemand, wie es wirklich um die Ausbreitung der Pandemie im Land steht.

Joyce Ngandango jedenfalls ist in großer Sorge. Das Huruma-Straßenkinderzentrum gewährt zurzeit rund 70 schutzbedürftigen Kindern und Aidswaisen ein Dach über dem Kopf. Und  Essen, Kleidung, Unterricht und liebevolle Betreuung.

Aber in Folge von Ernteausfällen steigen die Lebensmittelpreise. Die Ausgaben für die täglichen Mahlzeiten sowie für Desinfektionsmittel, Hygieneartikel und die zusätzlichen Raumreinigungen belasten das Budget des Zentrums enorm. Ausländische Gäste, die in anderen Jahren das Huruma Center besuchten und mit Spenden unterstützten, bleiben aus. So war der Jahresetat des Zentrums bereits im Sommer aufgebraucht.

Etwa 4000 Kilometer südlich zeigt sich ein ähnliches Bild. Im Bildungszentrum iThemba Labantu in Kapstadt versucht Pfarrer Otto Kohlstock, die Not der Menschen zu lindern. Doch nach dem härtesten Lockdown weltweit steigt in Südafrika die Zahl der Infizierten wieder an. Die Krankenhäuser sind überfüllt, die Wirtschaft liegt danieder, zahlreiche Menschen haben durch die Pandemie ihre Arbeit verloren. Viele Familien stehen vor dem Nichts! Darunter leiden vor allem die Schwächsten: die Kinder.

iThemba Labantu hilft! Mit Suppenküche, Lebensmittelgutscheinen und ganz aktuell auch mit 30 zusätzlichen Arbeitsplätzen im Recyclinggewerbe. Auch kümmern sich die Mitarbeitenden des Zentrums um die Mädchen und Jungen im Stadtviertel. Die Schule ist seit wenigen Wochen wieder geöffnet. So hilft das Diakoniezentrum vielen Familien über die schwere Zeit hinweg.

Ob Huruma in Tansania oder iThemba Labantu in Südafrika - oder die Mekane-Yesus-Kirche in Äthiopien: Die Mitarbeitenden und PfarrerInnen leisten gerade in diesen Monaten Unvorstellbares, um an der Seite der Familien und vor allem der Kinder zu sein.

Deshalb bitte ich Sie: Unterstützen Sie zu Erntedank die wertvolle Arbeit von Joyce Ngandango und Otto Kohlstock und all der anderen Engagierten in unseren afrikanischen Projekten mit einer Spende! Und schenken Sie so den Kindern Hoffnung und eine Perspektive!

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Das Team des Huruma-Center im tansanischen Iringa tut alles, um seine Schützlinge vor der Covid-19-Pandemie zu schützen. Seit den 90ern finden hier Straßenkinder, Aidswaisen sowie Mädchen und Jungen aus schwierigen Verhältnissen ein Zuhause. Doch die Corona-Krise setzt dem Zentrum auch finanziell zu. Bitte unterstützen Sie das Huruma-Center und unsere weiteren afrikanischen Partner bei der Bewältigung der Krise!

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Dr. Martin Frank
Afrika-Referent
Tel +49 (0)30 · 2 43 44-151
m.frank @ bmw.ekbo.de

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