Tansania: Huruma-Straßenkinderzentrum | Partnerkirche Tansania

Huruma heißt Barmherzigkeit

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In Iringa, einer Stadt mit gut 100 000 Einwohnern im südlichen Hochland Tansanias, leben weit über 1000 Straßenkinder. Etwa 40 obdachlosen Kindern und Aidswaisen gibt das Huruma-Straßenkinderzentrum ein Dach über dem Kopf, Essen und Kleidung. Hier erfahren die Kinder Geborgenheit, Verlässlichkeit und Sicherheit. Je nach Begabung besuchen sie verschiedene örtliche Schulen. Auch Waisenkinder, die von Familien aufgenommen wurden, erhalten Unterstützung vom Huruma-Zentrum, das das Schulgeld für sie bezahlt.

Um noch mehr Kinder von der Straße zu holen, wurden 2011 unter Anleitung des vom Berliner Missionswerk entsandten Architekten Jochen Figur zwei neue Wohnhäuser gebaut. Sie geben jeweils 12 Mädchen und 12 Jungen mit einer „Mama“ ein neues Zuhause. Die Kinder können dort in einem familienähnlichen Umfeld aufwachsen. Das Mädchen-Haus wurde im Oktober 2011 in Anwesenheit von Bischof Dröge und dem Direktor des Berliner Missionswerks, Roland Herpich, feierlich eingeweiht.

Nun stehen Renovierungsarbeiten in den alten Häusern an. Hierfür, aber auch zur Deckung der laufenden Kosten ist das Huruma-Zentrum auf Spenden angewiesen. Tragen Sie dazu bei, den Kindern ein Zuhause und eine gute Schulbildung zu geben. Sie bewahren sie damit vor Kriminalität, Prostitution und Kinderarbeit. Vielen Dank für Ihre Spende!


Spenden für das Huruma-Straßenkinderzentrum

Projektnummer 7118 (Bitte bei Überweisungen angeben.)
Bankverbindung:
Berliner Missionswerk
Evangelische Bank
BIC GENODEF1EK1
IBAN DE86 5206 0410 0003 9000 88


Hintergrund:

Nach wie vor fordert die Aids-Epidemie in Tansania viele Opfer. Kinder leiden unter den Folgen dieser Krankheit am meisten, denn sie verlieren ihre Eltern und sind oft selbst von der Krankheit betroffen. Viele weitere Gründe treiben Kinder in Tansania auf die Straße, vor allen Dingen die wachsende Armut in der Bevölkerung. In Iringa leben weit über 1000 Straßenkinder. Im gesamten Distrikt sollen nach Angaben der Regierung an die 70.000 Kinder auf sich allein gestellt sein. Als Straßenkinder sind sie völlig auf sich gestellt und dem ständigen Druck ausgesetzt, etwas zu essen und einen sicheren Schlafplatz zu finden. Schwere Arbeit, Diebstahl und Prostitution werden nötig, um zu überleben.

Das Berliner Missionswerk hat zusammen mit dem Kirchenkreis Wilmersdorf und Kirchenkreisen der Propstei Halle-Naumburg den Neubau des Huruma-Zentrums finanziert und trägt auch weiterhin die Kosten der notwendigen baulichen Maßnahmen. So ermöglichten Spenden aus Deutschland in den letzten Jahren den Bau von acht großen Wassertanks, mit denen Regenwasser für den eigenen Bedarf gesammelt werden kann.

Außerdem unterstützt das Berliner Missionswerk die Arbeit des Huruma-Zentrums mit Zuschüssen zu den laufenden Kosten sowie mit Stipendien für Schüler - und entsendet jedes Jahr eine/n Ökumenischen Freiwillige/n, der oder die bei der Betreuung der Kinder mithilft. Nähere Infos zur Freiwilligenstelle hier

Das Küchenteam bereitet zusammen mit den Straßenkindern das Essen zu.
Das Küchenteam bereitet zusammen mit den Straßenkindern das Essen zu.
Direktor Roland Herpich übergibt das neue Mädchenhaus, Oktober 2011.
Direktor Roland Herpich übergibt das neue Mädchenhaus, Oktober 2011.
Das Küchenteam bereitet zusammen mit den Straßenkindern das Essen zu.
Direktor Roland Herpich übergibt das neue Mädchenhaus, Oktober 2011.

Weltweite Partner

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Das Berliner Missionswerk hält die Verbindung zu über 15 Partnerkirchen und christlichen Organisationen weltweit. In folgenden Ländern sind wir aktiv:


Ansprechpartner

Dr. Martin Frank
Afrika-Referent
Tel +49 (0)30 · 2 43 44-151
m.frank @ bmw.ekbo.de

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