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Friedensgebet am Brandenburger Tor

Friedensgebet am Brandenburger Tor

Zum Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten unseres Werkes in Berlin fand ein Empfang im Roten Rathaus statt, an dem rund 300 Gäste teilnahmen. Zuvor hatten sich die Kirchenrepräsentanten aus aller Welt, die zum 190. Geburtstag der Berliner Mission angereist waren, zu einem Friedensgebet am Brandenburger Tor versammelt. Am 75. Jahrestag des Kriegsbeginns fanden Bischof Munib Younan aus Jerusalem und Direktor Roland Herpich bewegende Worte. Anschließend nahmen die internationalen Gäste am Gedenkgottesdienst zum Kriegsbeginn in der Marienkirche teil.

Im Roten Rathaus konnte Direktor Roland Herpich zahlreiche Gäste zum Jubiläumsempfang begrüßen. In seiner Ansprache blickte er zurück auf die Gründung des Werkes im Jahre 1824 und betonte: „Die Berliner Missionare haben programmatisch die Kultur, die Tradition und die Würde der Völker, zu denen sie gegangen sind, geachtet.“ Das sei Mitte des 19. Jahrhunderts beachtenswert gewesen.

Herpich: „Das Evangelium von Gottes tätiger Versöhnung war ihr und ist heute unser Maßstab für politisches Handeln. Nicht nur die Mächtigen stehen in der Verantwortung vor Gott, sondern wir alle. Das Eintreten für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung ist auch heute unsere Aufgabe.“

Dieses Engagement des Werkes würdigte im Namen des Berliner Senats auch Staatssekretär Dirk Gerstle, bevor als Vertreter der internationalen Gäste der leitende Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Südafrika, Dr. Ndanganeni Phaswana, zu Wort kam. Südafrika war das erste Ziel, das die Berliner Missionare zehn Jahre nach ihrer Gründung angesteuert und wo sie die erste Missionsstation („Bethanien“) gegründet hatten. Im Namen aller partnerschaftlich dem Berliner Missionswerk verbundenen Kirchen wünschte der Bischof dem Werk Gottes Segen „bei seinem Dienst an Gott und den Menschen in der ganzen Welt“.

Phaswana an das Berliner Missionswerk gewandt: „Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Regierungen versuchen, Sie wegen Ihrer unermüdlichen und unerschütterlichen Solidarität mit den Unterdrückten dieser Welt zum Schweigen zu bringen, denn Gott sagt: ,Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.´“

Fotos von den Jubiläumsfeierlichkeiten hier in einem Web-Album.

Weltweite Partner

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Direktor Roland Herpich
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