Kuba: Armenspeisung und Waschsalons

Kuba: Waschsalons | Partnerkirche Kuba

Armenspeisung und Waschsalons

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Die meisten alten Menschen auf Kuba haben nur eine Rente in lokaler Währung. Doch Waschpulver wird gegen Hartwährung (Peso Cubano Convertible) verkauft. Das heißt, sie haben keinen Zugang zu Waschpulver, Seife, Toilettenpapier oder auch zu einigen Nahrungsmitteln. Die Versorgung wird zwar durch die Regierung mit einer Lebensmittelkarte auf subventionierte Nahrungsmittel unterstützt. Leider stehen die Zuteilungen aber aus organisatorischen Gründen oder wegen Spritmangel nicht immer bereit. Dann bleibt der Laden leer. Zudem reichen die Mengen nicht für einen vollen Monat.

Fast alle Gemeinden unserer Partnerkirche kochen und waschen deswegen regelmäßig für Arme, Alte und Kranke aus ihrem Ort. Das gemeinsame Essen ist zugleich ein sozialer Treffpunkt für die Alten und Einsamen. In Cabaiguán bringen zum Beispiel 30 alte Leute ihre Wäsche dienstags zum Waschen. Während sie auf ihre Wäsche warten, gibt es etwas zu trinken, ein Brötchen, Fingergymnastik, Gespräche und Spiele. In Remedios kochen zwei Frauen dreimal pro Woche für 30 Personen ein warmes Mittagessen. Für zehn Familien wird wöchentlich die Wäsche gewaschen. In Caibarién wird auch dreimal die Woche für 30 Personen gekocht. Hier bekommen die Bedürftigen noch einen Henkelmann für das Abendessen und eine Vitamintablette mit nach Hause. In Sagua la Grande kommen 15 Personen täglich zum gemeinsamen Frühstück. Ältere Gemeindeglieder werden mit dem Frühstück zuhause besucht. In Santa Clara gibt es drei Waschmaschinen, mit denen zweimal pro Woche gewaschen wird. Ein richtiges Großprojekt hat sich in Cardenas entwickelt. Hier werden an fünf Tagen 120 Personen zuhause betreut. Ihnen wird auf Fahrrädern Essen gebracht, eine Pflegerin wechselt die Wäsche und hilft bei der Körperpflege. Hier sind inzwischen zwei semiindustrielle Waschmaschinen in Betrieb.

Die Gemeinden müssen Nahrungsmittel und Waschpulver ebenfalls in Hartwährung kaufen. Deshalb kann die eigene Kollekte hier wenig helfen. Manchen ist es möglich, selbst angebautes Gemüse und Früchte beizusteuern und mit Kleinbauernfamilien zu kooperieren. Doch um den Bedarf decken zu können, sind sie mehr denn je auf unsere Spenden angewiesen. Bitte helfen Sie mit!

Spenden für die Armenspeisung und Waschsalons auf Kuba
Projektnummer 3026 (Bitte bei Überweisungen angeben)
Bankverbindung:
Berliner Missionswerk
Evangelische Bank
BIC GENODEF1EK1
IBAN DE86 5206 0410 0003 9000 88

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Ansprechpartner

Dr. Patrick Roger Schnabel
KED-Beauftragter
Tel +49 (0)30 · 2 43 44-188
p.schnabel @ bmw.ekbo.de

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