Geflüchtete am Bahnhof in Berlin. Foto: Gerd Herzog
Foto: Gerd Herzog

Trost und Hoffnung schenken!

Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine

Vieles ist ihnen nicht geblieben, im besten Fall ein Koffer mit Kleidung und Erinnerungsstücken. Und selbst diesen mussten einige auf dem langen Weg zur rettenden polnischen Grenze zurücklassen. Die meisten von ihnen haben nicht mehr als das, was sie am Leibe tragen. Weiterhin sind Millionen Menschen auf der Flucht vor dem Krieg in der Ukraine. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen in Polen und in Berlin wollen wir den Geflüchteten beistehen.

Vor allem Frauen, Kinder und alte Menschen sind auf der Flucht vor Putins Panzern und Raketen. Sie sind zutiefst verstört von dem Erlebten und in tiefer Sorge um die, die sie zurücklassen mussten. „Die Menschen leiden, und es besteht ein großer Bedarf an Unterstützung und Hilfe“, schreibt uns Wanda Falk von der polnischen Diakonie, die den Geflüchteten, den hunderttausenden Verzweifelten und Traumatisierten, in ihrer tiefen Not zur Seite steht.

Diakonie und Gemeinden in Polen betreiben Hilfezentren und Feldküchen, in denen Geflüchtete Unterkunft und eine warme Mahlzeit erhalten. Sie kaufen und verteilen Lebensmittel, Hygieneartikel, Matratzen, Decken und Schlafsäcke. Und sie kümmern sich auch um den notwendigen psychologischen und seelsorgerischen Beistand.

Zahlreiche Kirchengemeinden in Polen stellen zudem Wohnungen für Geflüchtete zur Verfügung. Doch die Energiekosten sind massiv gestiegen. Der Krieg treibt die Preise auch in Polen nach oben. Ohne Unterstützung können die polnischen Gemeinden ihre beherzte Hilfe nicht mehr lange fortführen.

Auch in Berlin und Brandenburg suchen zahlreiche Ukrainerinnen und Ukrainer Schutz. Auch Gemeinden hier bei uns öffnen ihre Kirchen und Gemeindehäuser. Sie erhalten dafür Unterstützung aus unserem Flüchtlingsfonds. Doch auch hier werden die Mittel bald aufgebraucht sein.

Dabei warten ja noch so viele Aufgaben! Die Menschen brauchen psychosoziale Betreuung, Rechtsberatung, dauerhafte Unterkünfte und auch Dolmeterscher:innen, damit sie sich hier zurecht finden. Denn niemand weiß, wie lange der Krieg noch dauern wird und wie lange die Geflüchteten hier oder in Polen ausharren müssen.

Um weiterhin schnell und effektiv Hilfe leisten zu können, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen! Bitte unterstützen Sie all diese Aufgaben mit Ihrer Spende. Sie schenken damit den Menschen, die fast alles verloren haben, Trost und Hoffnung. Und eine Perspektive für morgen. Herzlichen Dank!

Für Geflüchtete aus der Ukraine online spenden >>

Unser Spendenkonto:
Berliner Missionswerk
Evangelische Bank • BIC GENODEF1EK1
IBAN DE86 5206 0410 0003 9000 88
Kennwort: Ukraine

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Ihr Ansprechpartner

Dr. Dr. Vladimir Kmec
Osteuropa-Referent

Tel 030 24344–153
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