Eine Mitarbeiterin des Centro Lavastida in Santiago. Foto: Dr. Patrick Roger Schnabel
Foto: Dr. Patrick Roger Schnabel

Entwicklung - Diakonie - Gemeinden

Unsere Projekte in Kuba

Leere Regale, stundenlanges Warten, Hamsterkäufe, wenn es dann doch mal etwas gibt. Solche Erfahrungen prägen das Leben der Kubanerinnen und Kubaner spätestens seit den 1990er Jahren. Schon vorher litt das Land unter den US-Sanktionen, die seitdem immer wieder verschärft wurden. Auch die Planwirtschaft trägt ihren Teil zur desolaten Lage bei.

Unsere kubanischen Partnerinnen und Partner unterstützen in ihren Gemeinden und Projekten diejenigen, die besonders unter dem Mangel im karibischen Inselstaat leiden. 

Ein weiterer Fokus liegt auf Umwelthemen: Von unserem Biogasanlagenprojekt profitieren kubanische Kleinbauern und -bäuerinnen genauso wie die das Klima. 

Warum fördern wir?

Nach dem Selbstverständnis ökumenischer Arbeit, wie es auch in der Partnerschaftsvereinbarung mit der Presbyterianisch-Reformierten Kirche niedergelegt ist, stehen das gemeinsame Christsein, der theologische Austausch und der Dienst an dieser Welt im Zentrum der Partnerschaft. In ihr geben und empfangen wir gleichermaßen, ohne dies aufrechnen zu können oder zu wollen.

Gleichzeitig gehört es auch zur Wirklichkeit, dass unsere Kirchen sehr unterschiedlich aufgestellt sind: In Größe, personeller Ausstattung und Finanzkraft. Deswegen verstehen wir den gemeinsamen Dienst auch so, dass wir gemeindliche, diakonische und entwicklungsbezogene Projekte unserer Partner finanziell unterstützen. Ein wichtiges Kriterium dabei ist, wie gut die Projekte zur Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele beitragen.

Wie fördern wir?

Wir sind überzeugt, dass die betroffenen Menschen selbst die besten Lösungen für die Herausforderungen entwickeln können, die sich ihnen stellen. Deshalb fördern wir Projekte, die unsere Partner vor Ort entwickeln und umsetzen. Jedes Jahr erreichen uns zahlreiche Anträge, in denen solche Projekte beschrieben sind. Passen die Projekte zu unseren Förderschwerpunkten, stellen wir aus Haushalts- und aus Spendenmitteln eine Finanzierung zur Verfügung. Projektlaufzeiten sind in der Regel zwischen einem und drei Jahren.

Was fördern wir?

Wir fördern – in dieser Priorisierung – Projekte aus drei Bereichen:

  • Entwicklungsbezogene Arbeit
    • Lebensmittelversorgung sicherstellen (z.B. Kleinbauernförderung)
    • Das Klima schützen (z.B. Biogas-Anlagen)
    • Einkommen schaffen (z.B. Nähwerkstätten)
    • Not lindern (z.B. humanitäre Hilfe bei Naturkatastrophen)
       
  • Diakonische Arbeit
    • Hunger und Mangelernährung bekämpfen (z.B. „Armenspeisungen“)
    • Menschen im Alltag unterstützen (z.B. „Waschsalons“)
    • Kranken helfen (z.B. ambulante Versorgung)
    • Frauen in Not unterstützen (z.B. Therapien für Opfer häuslicher Gewalt)
       
  • Gemeindliche Arbeit
    • Frauen fördern und stärken (z.B. Empowerment, Fortbildungen usw.)
    • Kindern und Jugendlichen Orientierung anbieten (z.B. Sommercamps

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Unser Spendenkonto
Berliner Missionswerk, Evangelische Bank
IBAN: DE86 5206 0410 0003 9000 88
Stichwort: Kubaarbeit

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Ihr Ansprechpartner

Dr. Patrick R. Schnabel
Referent für den Kirchlichen Entwicklungsdienst der EKBO,
Kuba-Referent

Tel 030 24344–188
E-Mail p.schnabel@bmw.ekbo.de