Kuba: Armenspeisung

Die Gemeinden unserer kubanischen Partnerkirche versorgen regelmäßig Senior:innen und Mittellose mit Essen und Gesellschaft.
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„Wenn wir einer Person ein Ei geben, kann es sein, dass es das einzige Ei ist, dass diese Person den ganzen Monat über isst – und Ihr wisst, dass ich nicht übertreibe!“, berichtet uns Yamilka Gonzales von der Kirchengemeinde El Fuerte in Cárdenas über die aktuelle Situation in Kuba.
Die Ernährungskrise im Land hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Erinnerungen an die „Período Especial“, die schwere kubanische Versorgungskrise der 1990er-Jahre, werden wach. Die Menschen sind verzweifelt.
Die Landwirtschaft des Inselstaates produziert nur noch einen Bruchteil des eigentlichen Bedarfs. Etwa 70 Prozent der Anbauflächen liegen brach. Ein treibender Faktor ist der Treibstoffmangel im Land. Seit Januar blockieren die USA jeden Handel zwischen Venezuela und Kuba – mit dramatischen Folgen für die ohnehin angespannte Lage. Der Hunger gehört für viele wieder zum Alltag!
In dieser schwierigen Lage wachsen Kirchengemeinden unserer Partnerkirche, der Presbyterianisch- Reformierten Kirche in Kuba, mit Projekten zur Ernährungssicherung über sich hinaus.
Im ganzen Land organisieren Kirchen Mittagstische, Frühstückstafeln und bringen Seniorinnen und Senioren Mahlzeiten nach Hause. Die Lebensmittel stammen dabei aus eigenem Anbau der Gemeinden und Engagierten selbst. Immer wieder müssen jedoch auch Lebensmittel zu horrenden Preisen im privaten Handel beschafft werden. Ein kleines Brot kostet mittlerweile knapp 1.000 Pesos – bei einem Monatslohn zwischen 2.100 und 7.500 Pesos.
Die Not ist groß – die finanziellen Mittel jedoch gering. Deshalb benötigen unsere kubanischen Geschwister jetzt dringend unsere Unterstützung.
Dabei geht es nicht nur um bloße Nothilfe. Yamilka berichtet auch über neuen Mut: „Tatsächlich engagieren sich dieselben Menschen, die vor kurzem nur Teilnehmer waren, nun selbst und helfen tatkräftig mit. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem sich die Menschen aktiv einbringen und sehen, dass sie mit ihrem Beitrag etwas verändern.“
Aktuell geht es vor allem darum, der stillen humanitären Katastrophe etwas entgegenzusetzen.
Ihre Spende hilft den kubanischen Gemeinden dabei Mittags- und Frühstückstische zu organisieren, die knappen Lebensmittel zu beschaffen und denen, die nur sehr wenig haben zu zeigen, dass ihre Geschwister sie nicht im Stich lassen!
Unser Spendenkonto:
Berliner Missionswerk, Evangelische Bank
IBAN: DE86 5206 0410 0003 9000 88
Stichwort: Erntedank 2026
Ihre Ansprechpartnerin
Barbara Neubert
Referentin für den Kirchlichen Entwicklungsdienst der EKBO,
Kuba-Referentin
Tel 030 24344–188
E-Mail b.neubert@bmw.ekbo.de

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