„Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ Unter dieses Bibelzitat nach Matthäus stellte Bischof Christian Stäblein seine deutlichen Worte zur Entwicklung in der Ukraine. „Krieg vernichtet gewachsenes Leben, Beziehungen, Hoffnung. Wir sind mit unserem Mitgefühl bei den Menschen in den Städten und Orten in der Ukraine, bei den Kindern in Angst, bei den Menschen, die auf der Flucht vor den Angriffen sind, bei allen, die in ihrem Leben bedroht sind“, so Stäblein in seinem Statement.
Vor wenigen Tagen noch hatte sich Erzbischof Dietrich Brauer aus Moskaus an die Christinnen und Christen in Deutschland gewandt. „Wir sind zutiefst besorgt über die jüngsten Entwicklungen in der russisch-ukrainischen Krise. Wir beten für den Frieden und bemühen uns um gute Beziehungen zu unseren Brüdern und Schwestern in der Ukraine“, betonte der Erzbischof, „mit Waffen ist nichts zu erreichen: weder nachhaltiger Frieden noch echte Gerechtigkeit.“ Mit der evangelisch-lutherischen Kirche Russlands und hier vor allem mit den Gemeinden in der Wolga-Region verbindet das Berliner Missionswerk und die <link https: www.ekbo.de start.html>EKBO eine jahrzehntelange Partnerschaft.
Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine verschärft sich indes weiter. Russland hat begonnen, die Ukraine anzugreifen; Bodentruppen sollen bereits in den Raum Kiew vorgedrungen sein. Zahlreiche Gemeinden in der EKBO rufen zu Friedensgebeten auf.
<link file:3972>Statement von Bischof Christian Stäblein zum russischen Angriff auf die Ukraine >>
<link file:3973>Termine: Friedensgebete in der EKBO >>
<link file:3974>Schreiben des Moskauer Erzbischofs >>