Acht Länder, dreizehn Geschichten und ein gemeinsames Jahr
Was passiert, wenn dreizehn junge Menschen aus acht Ländern für ein Jahr nach Deutschland kommen? Erst einmal: Sie lernen sich kennen. Beim Einführungstag des Inwärts-Programms im Berliner Missionswerk wurde schnell sichtbar, wie aus Fremden eine Gruppe werden kann.
Sie kommen aus Ägypten, Großbritannien, Indien, Kenia, Palästina, Schweden, Sambia und Südafrika. Ein Jahr lang werden die jungen Freiwilligen in Kirchengemeinden, Kitas und anderen kirchlichen Einrichtungen mitarbeiten. Für sie bedeutet das nicht nur einen neuen Einsatzort, sondern einen ziemlich radikalen Ortswechsel: weg von Familie und Freundeskreis, hinein in ein unbekanntes Land und einen neuen Alltag.
„Ich habe schon viele Jahrgänge begleitet und bin trotzdem jedes Mal wieder begeistert, wie schnell sich junge Menschen aus aller Welt zusammenfinden“, sagt Lusine Zeytunyan, die im Berliner Missionswerk für das Inwärts-Programm zuständig ist.
Dass ein solcher Start nicht immer einfach ist, weiß sie aus Erfahrung. „Sich in einer völlig neuen Umgebung zurechtzufinden, ist eine Herausforderung. Das müssen die Freiwilligen natürlich selbst schaffen. Aber wo wir den Einstieg erleichtern können, tun wir das.“
Der Einführungstag ist deshalb mehr als organisatorischer Auftakt. Er soll helfen, anzukommen, Fragen zu klären und aus dreizehn individuellen Geschichten einen gemeinsamen Jahrgang werden zu lassen. Was daraus entsteht, wird sich in den kommenden zwölf Monaten zeigen. In Gemeinden, Kitas und im Alltag zwischen Einsatzstelle und neuem Zuhause.
Mehr über das Inwärts-Programm des Berliner Missionswerkes unter www.berliner-missionswerk.de
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