Äthiopien: Wertschätzung erfahren

Babette Neumann und ihr begeisterter Kirchenchor. (Foto: Privat)

Der Bericht von Babette Neumann, freischaffende Chorleiterin und Stimmbildnerin in Berlin, und Frank Thomas, Kantor der Ev. Kirchengemeinde Bergen auf Rügen, gibt einen kleinen Einblick in ihre Arbeit im Januar/Februar dieses Jahres an der „Church Music School of Jazz“ in Äthiopien. Aus Vor-Corona-Zeiten …

Schon vor sechs Jahren reifte in Annerose Lessing, damals Kantorin in Grevesmühlen, die Idee ein Chor-Seminars an der Music School of Jazz der Mekane Yesus Kirche in Äthiopien durchzuführen. Mittlerweile eine von beiden Seiten geschätzte Tradition: Babette Neumann war in diesem Jahr das dritte und Frank Thomas bereits das vierte Mal im Einsatz in Äthiopien. Ziel war es diesmal, den hoch motivierten Studenten in nur zwei Wochen ein Maximum an musikalischem Handwerkzeug zu vermitteln. Über die Jahre ist eine positive Entwicklung im Gesang und der Chorleitung festzustellen; die professionelle und über die Jahre gewachsene Struktur macht sich deutlich bemerkbar. „Das hängt sicher auch mit dem mittlerweile gewachsenen Vertrauensverhältnis der Studenten und Dozenten zu uns zusammen. So haben auch wir eine ganze Menge über das Seminar und seine StudentInnen gelernt."


In diesem Jahr haben wurde neben Englisch auch auf Deutsch und Latein gesungen. Eine großartige Sache, welche besonders von den Studenten getragen wird, die mit unglaublichem Engagement dabei sind und sich auf Neues, Ungewohntes einlassen. Aber auch bekannte Titel wurden gepflegt. Besonders in der jetzigen politischen Lage hat das Lied „Unity“ berührt, als sich einige Jungs während einer Probe wirklich die Hände/Arme auf die Schultern gelegt haben, um das Lied erlebbar zu zelebrieren.