"American Church in Berlin" hilft in Äthiopien

Foto: Pfarrer Dr. Reinhard Kees mit Tersia Potgieter, die für die American Church in Berlin den Kontakt zum Berliner Missionswerk hält. (Foto: Gerd Herzog)

Fast 65 Prozent der äthiopischen Frauen können nicht lesen und schreiben. Kirchliche Alphabetisierungsprogramme vermitteln ihnen Bildung und Selbstbewusstsein: „Let the women read the bible“ ist das Programm, mit dem die Äthiopische Evangelische Kirche Mekane Yesus vor allem Frauen – aber auch Männern – in Gefängnissen, in abgelegenen Dörfern oder unter den Nomaden die Möglichkeit anbietet, lesen und schreiben zu lernen. Viele Menschen, vor allem die Mädchen, haben als Kinder dazu keine oder nur unzureichend Gelegenheit, denn sie müssen von Kindesbeinen an in der Landwirtschaft helfen. Viele Familien leben von der Hand in den Mund, Bargeld ist gerade in den ländlichen Gebieten knapp und die Familien können sich Schuluniform und Schulgeld kaum leisten.

Die „American Church in Berlin“ ist eine unabhängige englischsprachige Gemeinde. Sie wurde im 19. Jahrhundert von amerikanischen Familien gegründet, im damaligen „Amerikanischen Viertel“ rund um den Schöneberger Nollendorfplatz. Heute kommen ihre Mitglieder aus 17 christlichen Konfessionen und 30 Nationen. Die ACB unterhält enge Beziehungen zur EKBO.

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