Anglikaner, Lutheraner, Unierte und Katholiken

Die Teilnehmer der "Coburg-Konferenz" besuchten auch St. Simeon in Berlin-Kreuzberg, wo im September die "Flüchtlingskirche" eröffnet wurde. (Foto: Gerd Herzog)

Dietrich Bonhoeffer und George Bell hatten sich noch während des Zweiten Weltkriegs für Frieden und Aussöhnung von England und Deutschland eingesetzt; George Bell wirkte in diesem Geist in der Nachkriegszeit. Die Bezeichnung „Coburg-Konferenz“ rührt vom ersten Treffen in der Nähe von Coburg im Jahr 1985 her, und ist eine späte Frucht der Weiterarbeit im Sinne von Bischof Bell zwischen dem anglikanischen Bistum Chichester, dem Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Bayreuth, der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und dem Erzbistum Bamberg. Der evangelische Theologe und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer wurde 1945 im KZ Flossenbürg ermordet, weswegen sich viele Christen beider Konfessionen in Oberfranken seinem Erbe besonders  verpflichtet sehen.