Roberts selbst wuchs in einer streng rassengetrennten Kleinstadt auf. Sie war „white in the night“; wenn die Glocke abends um Neun schlug, mussten die Schwarzen die Innenstadt verlassen. Er wurde in seiner Kindheit in den fünfziger Jahren von Polizisten auf die Wache geschleppt und dort mit einer salzwassergetränkten Lederpeitsche verprügelt, weil er mit seinen Freunden in einem „weißen“ Park gespielt hatte. Es sei wichtig, an den Kampf zu erinnern: „Viele junge Südafrikaner wissen nicht einmal mehr, was das Wort ‚Apartheid‘ bedeutet“.
Rommel Roberts: Wie wir für die Freiheit kämpften: Von stillen Heldinnen und Helden in Südafrika, Lokwort Verlag, 19,90 Euro.