Bildungskommuniqué an Bischof überreicht

„Bildung ist Interaktion. Bildung bietet Orientierung. Bildung öffnet Horizonte“:  Im Abschlusskommuniqué, das am heutigen Freitagnachmittag Bischof Dr. Markus Dröge und Präses Sigrun Neuwerth von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz überreicht wurde, waren zentrale Punkte der Tagung benannt und erläutert. Christliche Bildung wolle mehr als das: Sie biete jungen Menschen eine wichtige Hilfestellung auf dem Weg zu einer toleranten, offenen und verantwortungsvollen Persönlichkeit. Die Teilnehmenden hatten als Beispiele für „Best-Practice“ die evangelischen Schulen in Berlin-Neukölln und Neuruppin besucht.

„Bildung ist uns Protestanten ein Herzensanliegen“, hatte Herpich zu Beginn den zentralen Ansatz der Ecumenical Academy hervorgehoben. „Wir bekennen uns zur Tradition der Reformation; wir kämpfen seit der Gründung des Werkes weltweit für Bildung, gerade auch für die der Mädchen und Frauen.“ Ganz konkret setze das Werk dieses Ideal etwa in Talitha Kumi um, dem Schulzentrum in Beit Jala, das in Trägerschaft des Berliner Missionswerkes ist. Hier lernen rund tausend christliche und muslimische Schülerinnen und Schüler gemeinsam. Talitha Kumi bietet ihnen als deutsche Auslandsschule, die zudem im Januar als „Exzellente Auslandsschule“ ausgezeichnet wurde, die Möglichkeit, ein deutsches oder ein palästinensisches Abitur abzulegen.
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Hier das Kommuniqué im englischen Wortlaut (PDF).