Bischof würdigt Missionswerk und Gossner Mission

Bischof Dröge mit Pröpstin Friederike von Kirchbach und Hartmut Albruschat, Vorsitzender der Deutschen Ostasienmission. (Fotos: Herzog)

Alljährlich zu Epiphanias, dem Dreikönigsfest am 6. Januar, laden Berliner Missionswerk und Gossner Mission zu Gottesdienst und Empfang. In diesem Jahr hatte Bischof Dröge von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) die Einladung zur Predigt angenommen. Musikalisch begleiteten Christina und Michael Schütz gemeinsam mit Christian Schlicke den Gottesdienst in der Marienkirche am Alexanderplatz.

Er könne aus eigener Erfahrung berichten, wie viel Ermutigung entstehe, so der Bischof, wenn wir uns über unsere Probleme austauschen und unsere Hoffnung teilen. Gemeinsam mit Direktor Roland Herpich vom Berliner Missionswerk hatte er im letzten Jahr Partnerkirchen in Palästina und Tansania, in Südafrika, Tschechien und Schweden besucht. Über Jahrzehnte seien tief verwurzelte Verbindungen entstanden, die nicht von einzelnen Projekten abhängen, sondern von Hoffung und Vertrauen geprägt seien, so Bischof Dröge.

Ökumenische Freiwillige des Missionswerks und der Gossner Mission waren die Lektoren. Ann-Marie Dilcher, Johannes Heymann und Katja Schröder werden im Sommer nach Palästina, nach Indien und nach England ausreisen, andere haben ihr Auslandsjahr bereits hinter sich. Jene Freiwilligen, die in wenigen Monaten ihre weiten Reisen antreten werden, sprachen offen über ihre Erwartungen und ihre Angst vor dem Unbekannten. Und sie sprachen auch über die Unterstützung, die sie in ihren Familien, ihren Gemeinden und in ihrem Glauben fanden.

Das Foyer der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität, die in ihrem Haus gegenüber dem Berliner Dom Gastrecht gewährte, platzte nach dem Gottesdienst aus allen Nähten. Aber alle, die die Einladungen der beiden Werke zum Empfang angenommen hatten, fanden ihren Platz. Neben Altbischof Martin Kruse, Pröpstin Friederike von Kirchbach und der neuen Berliner Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein sah man viele weitere Freunde des Missionswerks und der Gossner Mission.