Beide Kirchen schauen mit Besorgnis auf die gesamtgesellschaftlich und politisch zunehmend kritische bis feindliche Sicht auf Kirchen und Religionen. Das Treffen gehört zu einer Reihe von Kontakten zwischen den Kirchenleitungen von EKBB und EKBO und findet in jeweils zweijährigem Rhythmus jeweils wechselseitig statt. Der Delegation der EKBB gehörten unter anderem Synodalsenior Joel Ruml, Synodalkuratorin Lia Valková und die Referentin für Ökumene, Daniela Hamrová an. Das Berliner Missionswerk wurde unter anderen durch Wolfgang Iskraut, den EKBO - Beauftragten für "Grenzüberschreitende Ökumene in Europa" und gleichzeitig Zuständigen des Berliner Missionswerks für die Partnerschaften der EKBO mit den Kirchen im östlichen Mittel- und Osteuropa vertreten. Historisch knüpft die Arbeit der EKBB an die Brüdergemeinen an, die im 17. Jahrhundert aus Böhmen fliehen mussten. Die EKBB ist eine von Beginn an tschechische und tschechischsprachige Kirche, und gilt als uniert (aus lutherischen und reformierten Gemeinden zusammengeschlossen). Seit 1953 ordiniert die EKBB auch Frauen.
Böhmische Brüder in Sorge über kritische Sicht auf Kirche