Generalsuperintendentin Trautwein betonte besonders die verbindende Kraft der Konferenz: „Mich beeindruckt die menschliche Offenheit, mit der wir uns begegnen und die immer weiter den ökumenischen Horizont öffnet", so Ulrike Trautwein, "das macht Mut für die Zukunft“.
Die außergewöhnliche Konstellation der „Coburg-Konferenz“ hat ihren Ursprung in der Freundschaft zwischen Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) und dem anglikanischen Bischof George Bell (1883-1958). Beide haben noch während des Zweiten Weltkriegs begonnen, sich für Frieden und Aussöhnung von England und Deutschland zu engagieren; nach dem Krieg setzte Bell die Versöhnungsarbeit fort. Die Bezeichnung „Coburg-Konferenz“ rührt vom ersten Treffen in der Nähe von Coburg im Jahr 1985 her, und ist eine späte Frucht der Weiterarbeit der Beteiligten aus Bamberg, Bayreuth, Berlin und Chichester, ganz im Sinne von Bischof George Bell.