„Reverend Ubane hat als leitender Bischof vieles in seiner Kirche verändert und sie auf einen neuen Kurs gebracht. Er hat Rückgrat, Mut und Geduld bewiesen“, so Afrika-Referent Dr. Martin Frank. Sein Tod sei ein schwerer Verlust für die Kirche und für die weltweiten Partner. „Wir sind traurig, dass diese Pandemie vor niemandem Halt macht und wir in allen Ländern der Welt betroffen sind.“
In dem gemeinsamen Schreiben heißt es weiter: „Wir als Berliner Missionswerk werden gemeinsam mit der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz für die Familie des Bischofs und für die ELCSA Fürbitte halten. Wir beten, dass die Seele von Bischof Ubane im Frieden des Herrn ruhen möge!“
Bischof Job Ubane war im April 2017 zum Bischof der Westdiözese der Evangelisch-lutherischen Kirche Südafrikas ernannt und bald darauf zum leitenden Bischof gewählt worden. Vor knapp einem Jahr war ein Antrittsbesuch von Direktor Dr. Christof Theilemann und Afrika-Referent Dr. Martin Frank bei Ubane in Johannesburg geplant. Durch die beginnende Corona-Epidemie musste er leider kurzfristig abgesagt werden. Ubane wurde respektiert als geistlicher Leiter und als engagierter Manager der Kirche. Er galt als humorvoll und als aufmerksamer Gesprächspartner. Vor wenigen Wochen noch war Ubane in Deutschland zu Gast beim Missionstag in Hermannsburg (Niedersachsen). Dort sprach er mit Bischof Ralf Meister und Präsidentin SÍlvia Genz aus Brasilien über Rassismus. Sein dort geäußertes Credo: "partnership is god´s action" (Partnerschaft ist Gott in Aktion).
Das Berliner Missionswerk verliert mit Bischof Ubane einen verlässlichen Partner und einen Mitstreiter für eine gerechtere Welt.
<link file:3563>Lesen Sie hier das Kondolenzschreiben des Berliner Missionswerkes (PDF) >>