Zu dem Jugendtreffen um die Jahreswende 2011/2012 hatten die EKBO, das katholische Erzbistum Berlin und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, eingeladen. Dr. Theilemann hatte damals die Koordination der Anstrengungen der EKBO übernommen und Bischof Dr. Dröge an einem Taizé-Gottesdienst in den Messehallen und bei einem Empfang der Kommunität teilgenommen. Für ihn sei das Taizé-Jugendtreffen ein kräftiger Impuls für das derzeit mutlose Europa, so Bischof Dröge. Und weiter: „Die Botschaft lautet: Europa bekommt ein Gesicht, wenn es seine Werte wiederentdeckt, wenn es Begegnung schafft, Solidarität übt und offen bleibt für die Probleme der globalisierten Welt".
Viele Jugendgruppen aus der EKBO statten dem kleinen Dörfchen Taizé jedes Jahr Besuche ab, um sich mit Jugendlichen aus aller Welt in Gottesdienst, Gebet, beim Singen und in Bibelarbeiten ihres Glaubens zu vergewissern. Immer wieder im Verlauf der letzten Jahrhunderte sind aus Burgund neue Impulse für das spirituelle Leben der Christenheit ausgegangen: im Mittelalter mit der Reform von Cluny und den Zisterziensern und in der Gegenwart mit Bruderschaft von Taizé. Gründer und lebenslanger Prior war Roger Schutz, der 2005 von einer psychisch kranken Frau mit einem Messer tödlich verletzt wurde.
Dank fürs Jugendtreffen: Besuch in Taizé