Die UCC - insbesondere deren Regionalkirche „Pennsylvania Southeast Conference” - ist der Evangelischen Landeskirche Anhalts seit 1995 partnerschaftlich verbunden. Darüber hinaus ist die „Union Evangelischer Kirchen” in Deutschland - zu der auch die anhaltische Landeskirche gehört - und die UCC einander seit 25 Jahren durch „Kirchengemeinschaft” verbunden – dies bedeutet unter anderem dass Pfarrerinnen und Pfarrer in der jeweils anderen Kirche arbeiten können. Daneben gibt es gemeinsame Pastoralkollegs, gegenseitige Teilnahme an den "Spring Meetings" und an den Anhaltischen Kirchentagen, Partnerschaften auf der Ebene der Kirchengemeinden und Besuche und Begegnungen von Bläser- und Gospelchor.
Die UCC entstand 1957 durch den Zusammenschluss der „Evangelical and Reformed Church” und der „Congregational Christian Churches”. Die UCC ist eine der großen protestantischen Kirchen der USA. Laut ihrem Jahresbericht von 2010 hat sie etwa 1,1 Millionen Mitglieder in rund 5.300 Gemeinden. Diese örtlichen Gemeinden können ihre Gottesdienste, ihr Gemeindeleben und ihre Glaubensregeln weitgehend selbst gestalten. Die UCC zählt zu den so genannten „Mainline Churches“: So nennt man in den USA protestantische Kirchen, die theologisch moderat argumentieren und offen sind für gesellschaftliche Veränderungen. Die UCC tritt beispielsweise für ein multilaterales Demokratieverständnis, die Überwindung des Rassismus und die Abschaffung der Todesstrafe ein. Zurzeit bilden die Mitglieder von „Mainline Churches“ die drittgrößte Gruppe von Christen in den Vereinigten Staaten, nach den Evangelikalen und der Katholischen Kirche.
Deutsch-Amerikanische Freundschaft