Direktor Herpich und Bischof Dröge in Südafrika

Von links: Freiwilliger Till-Jakob, Bischof Dröge, Direktor Herpich, Freiwilliger Philipp in iThemba Labantu.

Die Evangelisch Lutherische Kirche im Südlichen Afrika (ELCSA) ist mit ihren etwa 580.000 Mitgliedern bei weitem die größte der lutherischen Kirchen Südafrikas. Sie ist die traditionell "schwarze" Kirche, die aus den missionarischen Einsätzen der lutherischen Missionen aus Nordamerika, Skandinavien und Deutschland entstanden ist. Ab 1960 entstanden aus der Missionsarbeit vier regionale und eigenständige Kirchen. Zunächst haben die Gemeinden in den jeweiligen Missionsgebieten Synoden gegründet; dann haben sich 1975 vier Synoden zur ELCSA zusammengetan, wobei aus den Synoden Diözesen - mit jeweils eigenem Bischof - wurden. Inzwischen hat die ELCSA sieben Diözesen und über 1.600 Gemeinden und Predigtstellen, die über Südafrika, Botswana und Swasiland verteilt sind.

Die Kapkirche der ELKSA ist in ihren Ursprüngen eine deutsche Kirche, obwohl heute fast alle Gemeinden auch oder ausschließlich Gottesdienste auf Englisch oder Afrikaans anbieten. Sie hat etwa 6000 Mitglieder in 22 Gemeinden, die von 18 Pastoren bedient werden.