„Ich bin froh und dankbar, dass sowohl die Kolleginnen und Kollegen im Missionswerk als auch die beteiligten Gremien mir ihr Vertrauen ausgesprochen haben“, so Dr. Theilemann in einer ersten Stellungnahme. Das Berliner Missionswerk sei nicht nur das „Außenamt“ seiner beiden Trägerkirchen, sondern habe in den vergangenen Jahren unter dem Direktorat von Roland Herpich mehrere neue Arbeitsfelder hinzugewonnen und ein neues Profil als Ökumenisches Zentrum entwickelt. „Neben den weltweiten Partnerschaften, die wir im Auftrag unserer Trägerkirchen pflegen und die sich zum Teil aus der früheren Missionsarbeit entwickelt haben, ist das Werk heute auch vor Ort stark und ein kompetenter Ansprechpartner in Fragen des interreligiösen Dialogs sowie in Fragen von Migration und Integration.“ Theilemann selbst ist als Pfarrer für Ökumene und Weltmission auch für die fremdsprachigen Gemeinden in Berlin, Brandenburg der-schlesische Oberlausitz und in Anhalt zuständig. Zudem hat er in den vergangenen Jahren die kirchlichen Partnerschaften in die USA, nach Westeuropa und Ostasien begleitet und als stellvertretender Direktor die Neustrukturierung des Werkes mit gestaltet.
Dr. Christof Theilemann stammt aus dem Vogtland und hat Evangelische Theologie am Sprachenkonvikt in Berlin studiert. An der Universität Cambridge absolvierte er ein einjähriges postgraduales Auslandsstudium und promovierte dann in Berlin zum Thema „Die Frage nach Analogie, natürlicher Theologie und Personenbegriff in der Trinitätslehre“. 1990 wurde er Legationsrat im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR, danach war er von 1991 bis 2010 Gemeindepfarrer in Königs Wusterhausen, bevor er ins Berliner Missionswerk wechselte.
Dr. Theilemann wird neuer Direktor