Auf Facebook, wo Bischof Bedford-Strohm sehr aktiv ist – jedes Wort stamme von ihm selbst, betont er immer wieder – berichtete er über seinen Besuch in Talitha Kumi: „Zu den bedrückendsten Erkenntnissen unserer Reise gehört die Wahrnehmung einer extremen wechselseitigen Abschließung der Lebenswelten. Israelis und Palästinenser begegnen sich einfach fast nicht. Als wir in der evangelischen Schule Talitha Kumi in Beit Jala nahe Bethlehem im Gespräch mit Schülern der 11. Klasse fragten, ob sie Kontakt mit israelischen Jugendlichen hätten, war die einhellige Antwort: Nein. Das ist wahrscheinlich der entscheidende Grund dafür, dass wir extrem gegensätzliche Interpretationen der Situation von den jeweiligen Seiten gehört haben. Wenn beide Seiten nicht die Bereitschaft entwickeln, die Situation der anderen und ihr Leid und ihre Angst auch zu sehen, wird es nie zu Fortschritten kommn".
EKD-Synode: Direktor gratuliert