„Die Frohe Botschaft ist nicht exklusiv!“
Mit dem Gottesdienst zu Epiphanias begann für das Berliner Missionswerk traditionell das neue Jahr. Am 6. Januar kamen Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft in der St. Marienkirche am Alexanderplatz in Berlin-Mitte zusammen. Wie in den vergangenen Jahren wurde der Epiphaniasgottesdienst gemeinsam mit der Gossner Mission gefeiert.
Die Predigt hielt Prof. Dr. Julia Helmke, Generalsuperintendentin des Sprengel Berlin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. In ihrer Auslegung machte sie deutlich: Epiphanias sei kein lautes Fest, aber eines mit großer Weite. „Gott zeigt sich da, wo Menschen aufmerksam werden.“ Entscheidendes geschehe dort, wo – wie bei den drei Weisen aus dem Osten – Mühen auf sich genommen würden, um zu kommen und zu staunen. Fremdheit werde dabei nicht zum Hindernis; die Weisen blieben Teil ihrer eigenen Traditionen. Und doch verändere sich alles: „Die Frohe Botschaft ist nicht exklusiv!“ Das Fest der Erscheinung öffne den Blick für einen Glauben, der Grenzen überschreite und den Weg in das Leben der Menschen in Gerechtigkeit leuchten lasse. Am Gortesdienst beteiligt wearen Inwärts-Freiwllige aus Tansania, Indien, Äthiopien, Taiwan, Sambia und den USA; Den Gottesdienst musikalisch begleitete der Ukrainische Orthodoxe Chor geleitet von Olha Vodianytska.
Im Anschluss an den Gottesdienst blickte Julia Helmke – in Vertretung des erkrankten Bischofs Dr. Christian Stäblein – in der Marienkirche auf das Jahr 2025 sowie auf die Arbeit des Berliner Missionswerks und der Gossner Mission zurück. Danach luden beide Missionswerke zu einem Empfang ins Rote Rathaus ein. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Moses Elias Akweya, ehemaliger Inwärts-Freiwilliger des Berliner Missionswerks aus Kenia.