Freiwillige: Gesund zu Hause gelandet

Lea, zuhause gelandet. (Foto: Privat)

Am 16. März hatte das Berliner Missionswerk beschlossen, die 27 ökumenischen Freiwilligen aus Sicherheitsgründen nach Deutschland zurückzuholen. Zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass in einem Ernstfall schwierig werden könnte, eine Reisemöglichkeit zu finden. Der Beschluss fiel dem Missionswerk nicht leicht.

Doch zeigte es sich bereits unmittelbar danach, dass es sich schwierig gestalten sollte, die Rückreise für alle zu organisieren. So kehrten etwa die Freiwilligen aus Tansania mit einer Zwischenlandung in der Türkei zurück. Diese jedoch kündigte den Stopp aller Flüge nach Deutschland an... Umso größer nun die Freude im Werk, dass alle jungen Freiwilligen wieder zu Hause sind und die Inwärts-Freiwilligen aus Kenia, Südafrika und Taiwan ebenfalls wohlbehalten in ihre Heimat zurückkehren konnten.

Sabine Klingerts Blick richtet sich nun schon auf den kommenden Jahrgang: auf jene Freiwilligen, die im Sommer an ihre Einsatzorte entsendet werden sollen. „Wir richten uns darauf ein, die anstehenden Vorbereitungsseminare online abzuhalten“, so Klingert weiter, „und wir hoffen und beten, dass die Coronakrise bald endet." Ganz im Sinne der Botschaft, die eine kubanische Gemeinde unserer Freiwilligen Sophia mit auf den Weg nach Hause gab. Und die nun auf einem Banner an der dortigen Kirchenmauer prangt und den Menschen Hoffnung schenkt: „Todo irá bien“, „Alles wird gut!“