Rund 30 Bischöfe aus aller Welt erwartet das Berliner Missionswerk zu seinen Jubiläumsfeierlichkeiten vom 30. August bis 2. September in Berlin. Im Mittelpunkt steht dabei die Tagung am Montag, 1. September, im Evangelischen Zentrum, bei der sich die Gäste, die aus England und USA, aus Polen und Palästina, aus Japan und Korea sowie aus weiteren Staaten kommen, zum Thema Versöhnung in ihrem jeweiligen Kontext austauschen. Impulsreferate werden u.a. Lordbischof Dr. Richard Chartres aus London, Dekan Gerhard de Vries Bock aus Kapstadt, Bischof Munib Younan aus Jerusalem sowie Bischof Dr. Markus Dröge, Berlin, halten. Auch der polnische Bischof Ryszard Bogusz aus Breslau wird zu Wort kommen. Den Abschluss der Tagung bildet um 16.30 Uhr das gemeinsame Friedensgebet am Brandenburger Tor in Berlin.
Das Berliner Missionswerk, 1824 gegründet, fördert heute weltweit rund 50 Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Armutsbekämpfung und Gemeindeaufbau. Neben die internationale Partnerschafts- und Projektarbeit treten Aufgaben vor Ort: die Förderung des interreligiösen Dialogs, Engagement in Fragen der Integration und Migration sowie die Begleitung fremdsprachiger Gemeinden in Berlin. Zudem entsendet das Berliner Missionswerk jedes Jahr rund fünfzehn Jugendliche als ökumenische Freiwillige in alle Welt.
Friedensgebet am Brandenburger Tor mit Bischof Younan aus Palästina